Hintergrund zur Kampagne

Hintergrund zur Kampagne

Die TOUR du DUERF/STADTRADELN ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Mit der Kampagne steht Kommunen eine bewährte, leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um in der Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv(er) zu werden. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams aus KommunalpolitikerInnen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und BürgerInnen für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. In Luxemburg sollen zwischen dem 17. September und dem 7. Oktober möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden. 

Die Ziele

Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Gemeinde zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben! KommunalpolitikerInnen als die lokalen EntscheiderInnen in Sachen Radverkehr können „erfahren“, was es bedeutet, in der eigenen Gemeinde mit dem Rad unterwegs zu sein und dann Verbesserungsmaßnahmen anstoßen bzw. umsetzen.

Die TOUR du DUERF ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Gesucht werden Luxemburgs fahrradaktivste Gemeinderäte und Gemeinden sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Gemeinden selbst. Mitglieder der Gemeinderäte radeln in Teams mit BürgerInnen um die Wette. Idealerweise sollen sie bei der TOUR du DUERF als TeamkapitänInnen in Erscheinung treten, um durch ein positives Beispiel für die vermehrte Nutzung des Fahrrades bei ihren MitbürgerInnen einzutreten. Innerhalb von 21 Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, BürgerInnen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden.

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums tragen Radelnde die zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender ein. Die Ergebnisse der Gemeinden und Teams werden auf der TdD-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl Vergleiche zwischen den Gemeinden als auch Teamvergleiche innerhalb der Gemeinde möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen. Leistungen der einzelnen Teilnehmenden werden nicht öffentlich dargestellt.

Die TOUR du DUERF kann mit verschiedensten Maßnahmen unterstützt werden, um auf die Vorteile nachhaltiger Mobilität aufmerksam zu machen. Die Durchführung eines Radel-Aktionstages mit Radtouren, Informationsständen, Podiumsdiskussionen etc. bietet beispielsweise die Möglichkeit, BürgerInnen für das Radfahren zu sensibilisieren und mit zusätzlichen AkteurInnen für die Radverkehrsförderung zu werben. Eine Ideensammlung, welche Maßnahmen Kommunen zum TOUR du DUERF organisieren können, ist unter tourduduerf.lu/materialien zu finden.

STADTRADELN / TOUR du DUERF / CITY CYCLING

Schon seit 2014 können Gemeinden außerhalb Deutschlands am STADTRADELN teilnehmen, in Luxemburg unter dem Namen TOUR du DUERF!

Mit dem englischen Titel CITY CYCLING sowie der englischsprachigen Website city-cycling.org ist ein weiterer wichtiger Schritt der Internationalisierung getan. Kommunen können beispielsweise ihre weltweiten Partnerstädte einladen und zeitgleich die Kampagne durchführen – im direkten Wettbewerb „gegeneinander“ aber allesamt miteinander für mehr nachhaltige Mobilität! STADTRADELN / TOUR du DUERF / CITY CYCLING kann eine internationale Brücke schlagen und die freundschaftlichen Verbindungen zu Partnerstädten und über diese hinaus vertiefen.

Teilnahmemöglichkeiten von Regionen und deren zugehörigen Gemeinden

Regionen (z.B: Naturparks, Kantone oder Planungsregionen) können sich an der TOUR du DUERF beteiligen, d. h. sie werden in den Ergebnisübersichten einzeln gelistet, haben somit eine eigene Gewinnchance und erhalten eine eigene Unterseite mit lokalspezifischen Informationen etc.

Auf Wunsch können die zugehörigen Gemeinden einer Region separat aufgeführt werden (bei der Anmeldung anzugeben), dies müssen nicht zwangsläufig alle sein. Beteiligen sich sodann eine Gemeinde (stets beim Namen erkenntlich gemacht durch den Zusatz „Mustergemeinde in Region XY“) und die Region, werden die Kilometer sowohl der Gemeinde als auch der Region gutgeschrieben.