STADTRADELN-Star & STADTRADELN-Botschafter Blog


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Mit Vorfreude ins Stadtradeln

Geschrieben am 08.07.2020 von Wolfgang Klinger
Team: Museumsteam
Gemeinde/Region: Donauwörth

Mit dem Start des Stadtradeln scheint sich das Wetter auch wieder zu bessern.
Ich freue mich die nächsten drei Wochen auf das Auto zu verzichten um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Vielleicht gelingt es mir noch den einen oder anderen zu animieren das Auto stehen zu lassen.
Am kommenden Freitag werden dann die Fahrradtaschen gepackt und es geht los auf meine zweiwöchige Radtour von Donauwörth beginnend zuerst über die Via Claudia Augusta bis Imst dann weiter am Inn-Radweg bis Passau und von dort aus über den Donau-Radweg bis Perchtoldsdorf bei Wien.
Nach einem Ruhetag in unserer schönen Partnerstadt Perchtoldsdorf geht es direkt über den Donau- Radweg wieder heimwärts.
Die Vorfreude durch die schönsten Gegenden in Bayern und Österreich zu radeln und die Natur zu genießen ist schon sehr groß.

Euer Wolfgang Klinger

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Drei Tage im Mountainbike-Sattel

Bild Geschrieben am 08.07.2020 von Theo Grünewald
Team: Grüne Radler
Gemeinde/Region: Landkreis Aschaffenburg

Zu viert,drei Kolleg*innen und ich, nehmen wir die Durchquerung Österreichs nach Bozen auf uns. Am erstenTag rollen wir von Bad Reichenhall nach St. Ulrich am Pillersee. Während der Grenzschließung hatten wir die Reise eigentlich schon abgeschrieben. Doch die Normalität Kam überraschend schnell. Auf unserem Weg entlang der Saalach konnten wir den Übergang nach Österreich nicht erkennen.
Bei herrlichem Wetter erreichen wir den Pillersee für genug, um noch ein wenig ams Strand zu liegen. Am nächsten Tag geht es über Hochfilzen nach Hinterglemm. Zuerst im Tal leicht hügelig, bevor es im Talschluss stetig bergauf geht. Zunächst lustig war die Anweisung „Jetzt links abbiegen auf Fahrradweg“.
Es war nur anfangs ein steiler Wanderweg zu erkennen, bevor wir gänzlich durch unwegsames Gelände hochstapften. Das Bild zeigt schon wieder ein Stück an wo wir auf einen Weg gestoßen sind, der ein Schieben erlaubte. Bergab auf Schotter erreichen wir Hinterglemm erreicht, kurz bevor der große Regen einsetzt.
Aufgrund dieser Erfahrung planen wir unsere nächste Etappe um, nach Aussage Einheimischer sei der Übergang über den nächsten Pass mit einem langen Tragestück verbunden.Auf nassem Untergrund ist uns dies zu gefährlich. So wird aus der Hochgebirgsetappe ein langes Flachstück, das den Berg umfährt ( gut für die Stadtradelnkilometer). In Wald im Pinzgau angekommen, wartet, der Gerlos Pass am Mittwoch auf uns...

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07.07.2020 - Impfen und Feiern

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Brigitte Groß
Team: Grüne Mömbris
Gemeinde/Region: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

Der heutige Tag hält zwei Termine bereit, die mich aufs Rad zwingen:
Der Jüngste (gerade 1 Jahr alt geworden) ist reif für die nächste Impfung, weshalb ich keinen Tag nach dem letzten Alzenau-Besuch schon wieder dorthin aufbreche, dieses Mal allerdings mit Ziel "Kinderarztpraxis". Alles geht gut - unsere Nr. 2 ist ein Stoiker.
Am Nachmittag packe ich beide Buben ein, und wir steuern Richtung Engländer: Meine Nichte aus Vormwald feiert ihren 17. Geburtstag. Da sind wir gerne dabei! Und wenn's in unserer Familie was zu feiern gibt, ist ein gestärktes Heimradeln gesichert.
Die abendliche Ruhe auf den Wegen und die Aussicht auf ein gemütliches Bett lassen uns die Müdigkeit vergessen; nur der Impfstar schläft, als wir zu Hause ankommen.

Fazit: "Gut!" (Zitat Bolle Groß, 5 Jahre)

Pflanze des Tages:
Wegwarte (cichorium intybus) entlang dem Radweg zwischen Blankenbach und Sommerkahl

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Tag 16 im Jahr 2020 - ein Stück Freiheit

Geschrieben am 07.07.2020 von Christoph Traub
Team: Stadtverwaltung Filderstadt
Gemeinde/Region: Filderstadt

gerade höre ich, dass die Wiederöffnung der Freibäder als ein Stück Freiheit empfunden wird. Angesichts der sehr einschränkenden - aber notwendigen - Corona-Maßnahmen kann dies nachempfunden werden. Der Geruch von Sonnencreme, Pommes und Chlorwasser vermittelt Normalität, was in diesen Tagen als Wiedererlangung von Freiheit beschrieben wird.

Und wie ist das mit dem Fahrrad? In Corona-Zeiten?

Fahrräder sind vergriffen, der Handel kommt kaum nach, die Nachfrage übersteigt das Angebot. Wann gab es das für das Produkt "Fahrrad" schon mal?

Das Fahrrad, ist Teil des Fortschritts und hat ihn auch überdauert - ein Stück Freiheit!

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Beim Radeln kommen die besten Gedanken

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Björn Haake
Team: adfc
Gemeinde/Region: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Heute ging es zur Abwechslung mal ins Büro - das ist für mich ja das eigentliche Stadtradeln. Also gab es heute "echte" Kilometer, einer Team-Demo sei Dank. Viel hat sich nicht verändert seit meiner einzigen Bürofahrt vor zwei Wochen. Die Wirtschaftswege Richtung Gundelfingen waren wieder verstopft von Radfahrenden - yippee!

Das Wetter war genauso schön, Autoverkehr war ebenfalls überschaubarer als noch vor Coronazeiten und auch an der Strecke - handgestoppte 8,786824e47654 Kilometer - hat sich nichts geändert.

Und ich merke wieder, wie gut diese tägliche, kurze Fahrt tut. Schon beim Hinfahren steht der doppelte Blogeintrag im Hirn, weil einem dabei so viele Gedanken durch den Kopf sprudeln. Also bin ich bei der Rückfahrt gedanklich wieder am kürzen, schließlich lesen die Leute heute ja nur noch wieviel... hmm, zwei Minuten?

Irgendso etwas meine ich mal gelesen zu haben, was ich auch verstehen kann. Allein die Anzahl der Blogs ist exorbitant hoch - soviel Lebenszeit hätte man gar nicht, die alle zu lesen.

Ok, ich denke, die zwei Minuten sind um.

Besondere Vorkommnisse

Ich bin heute mal wieder stadtauswärts die Händelstraße gefahren, etwas, das ich eigentlich schon länger nicht mehr gemacht habe ( nicht wegen Corona, sondern einer Winterumstellung meiner Gewohnheitsstrecke geschuldet - manchmal mache ich das entweder aus purer Lust oder aus Neugierde, eine mir unbekannte Seitenstraße zu erforschen oder Tipps von Bekannten oder Freunden folgend oder, oder, oder...).

Also die Händelstraße - dort stehen abwechselnd links und rechts geparkte Autos. Ick kam an eine Stelle, an der die Vehikel rechts geparkt waren, mit einer Lücke davor. Da mir ein Auto entgegenkam, das hier Vorrang hat, wartete ich in der Lücke. Zwei eifrige Radfahrende (einer mit Pedelec, eine mit Fahrrad) sind an mir vorbeigezischt und dann auch einigermaßen an dem entgegenkommenden Auto vorbeigekommen.

Dabei sind sie allerdings an mehreren geparkten Autos vorbeigehfahren. Das Risiko, von einer aufgehenden Autotür mitgenommen zu werden ist sehr real und ich kenne mehrere solcher Unfälle, die tödlich verlaufen sind (auf unterschiedliche Arten, zum Beispiel weil Radfahrende Richtung Fahrbahn fielen und von Bussen überrollt wurden oder weil sie einfach durch die Wucht des Aufpralls mit der Tür getötet wurden).

Deswegen mein Appell: Unabhängig von den Diskussionen über den holländischen Griff (der übrigens nicht neu ist, denn den hab ich schon in der Fahrschule gelernt, und das ist ein paar Jährchen her) kann ich nur raten, genügend Abstand von geparkten Autos zu halten.

Das gilt übrigens auch, wenn man rechts an geparkten oder stehenden Autos vorbeifährt. Rechtlich gesehen darf man das, wenn es sicher ist. Eine Radfahrerin hat vor Gericht mal eine Teilschuld zugesprochen bekommen, weil zu dicht rechts an einem stehenden Auto vorbeifuhr und von der aufgehenden Autotür umgerissen wurde.

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Pause – die Corona Bank

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Ute Wick
Team: Ökumenisch unterwegs (christl. Gemeinden Bruchsal)
Gemeinde/Region: Bruchsal im Landkreis Karlsruhe

Zwischen Helmsheim und Obergrombach, inmitten der traumhaften Natur, lädt die Corona Bank zum Ausruhen ein. Mit dem erforderlichen Corona-Mindestabstand, sitzt man entspannt auf der sehr großen Bank und kann den Blick über die Felder und Wiesen schweifen lassen. In der Tischschublade befindet sich ein Bank-Buch, in das sich jeder eintragen darf. Herzlichen Dank dem Erbauer aus Helmsheim!

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Alltagsradeln - Maske immer am Start?

Geschrieben am 07.07.2020 von Matthias Herrmann
Team: Bosch@Si
Gemeinde/Region: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Am Sonntag bin ich am Neckertalradweg (https://www.neckartalradweg-bw.de/) bis nach Lauffen gefahren. Dort wollte ich mit dem Zug zurück (ähnlich wie viele Andere auch). Leider stellte ich erst am Bahnhof fest das ich meinen Buff, der sonst als Notfall-Mund-Nase-Abdeckung herhält, wohl in die Wäsche gegeben hatte.
Da war ich über die Packung Taschentücher sehr froh, denn zusammen mit meinem Helm konnte ich daraus eine Behelftabdeckung schaffen. Stabil ist zwar anders, aber für die 25 min bis Ludwigsburg hat sie gehalten.
Als Konsequenz habe ich jetzt zu meinem Bordwerkzeug auch eine Behelfsmaske gegeben...

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Die 1. Woche

Geschrieben am 07.07.2020 von Dörte Zulj
Team: Gemeinderat
Gemeinde/Region: Ottobrunn im Landkreis München

So, die erste Woche Stadtradeln ist vorbei und ein paar Kilometer sind schon zusammen-gekommen. Ich lebe und arbeite in Ottobrunn und versuche alle Wege hier mit dem Rad zu machen aber ich gebe zu, dass ich bei Regen morgens auch manchmal das Auto nehme. Am Montag gab es so für meine Regenklamotten den ersten Stresstest, der leider nicht ganz optimal ausging... Jetzt habe ich eine tolle neue Regenhose und kann in Zukunft bei jedem Wetter trocken zur Arbeit radeln und das Auto stehen lassen. Super!

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Tag 10 - Fahrt durch den Mönchswald nach Mitteleschenbach

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Markus Diepold
Team: Radlradler
Gemeinde/Region: Gunzenhausen

Neben den Alltagsfahrten zum Kindergarten bin ich heute vormittag nach Gunzenhausen gefahren, um beim "Hanselmann", einem Fachgeschäft für Haushaltswaren, Gartenbedarf, Werkzeug und Eisenwaren, drei Schrauben für ein Fein-Multifunktionswerkzeug zu besorgen, da mir das Gerät gestern Abend kaputt ging. Wieder einmal volles Lob für dieses Gunzenhäuser Traditionsgeschäft, das die passenden Schrauben parat hatte, sodass ich zu Hause angekommen das Werkzeug gleich reparieren konnte. Am Nachmittag fuhren wir alle durch den an Büchelberg angrenzenden, auch für Radfahrer gut erschlossenen und wunderschönen Mönchswald nach Mitteleschenbach und machten dort zur Freude der Kinder Halt an zwei Spielplätzen, wo diese dutzendmal die Funktion der Tarzan-Seilbahn und der übrigen Spielgeräte auf Herz und Nieren überprüften. Mit dem Heimweg summierte sich diese Radtour insgesamt auf circa. 29 Kilometer.

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Woche II

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Petra Becker
Team: Radelndes Rathaus
Gemeinde/Region: Stutensee im Landkreis Karlsruhe

Gestern stand wieder ein Termin an, der bequem mit dem Fahrrad erledigt werden konnte:
Ein Besuch in der General Dr. Speidel Kaserne, Eichelberg mit Herrn Dr. Christian Jung, Mitglied des Bundestages, welcher einen Truppenbesuch machte. Der Termin war sehr spannend und informativ,
die Fahrt dorthin war sehr schön, über Feldwege und durch den Wald.

Das STADTRADELN zeigt uns, wie viel wir mit dem Fahrrad erledigen können, wenn wir unseren Tag nur aufmerksam planen und motiviert sind, auch so oft wie möglich zum Fahrrad zu greifen.
Auch die Natur lässt sich vom Fahrrad aus ganz anders wahrnehmen. Man ist viel aufmerksamer den Pflanzen und Tieren gegenüber. Sehr gerne teile ich meine Eindrücke mit Ihnen.
Ich genieße die Fahrten sehr, sind sie doch eine gute Gelegenheit, nachzudenken – oder abzuschalten und zu entspannen.

Ich hoffe, auch Sie genießen bei diesem optimalen Fahrradwetter unsere Gegend und wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß beim Radeln.

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Die Dynamik der Begeisterung

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Florian Rieß
Team: Jugend Tuttlingen
Gemeinde/Region: Tuttlingen

Von Anfang an war ich begeistert vom Konzept des Stadtradelns. Bei der dritten Teilnahme setzte ich mir nun zum Ziel, diese Begeisterung weiterzugeben. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen gründeten wir das Team "Jugend Tuttlingen".
Noch vor drei Wochen war die Motivation gedämpft. Das Team bestand größtenteils aus Mitarbeitern. Jugendliche waren skeptisch, hinterfragten das Projekt und zeigten sich wenig interessiert. Doch dies sollte sich bald darauf ändern.
"Stadtradeln" wurde zum Gesprächsthema Nummer Eins. Immer mehr haben sich angemeldet und sich ihre ganz individuellen Ziele gesetzt oder sich vorgenommen, die Ziele der anderen zu übertreffen. Spätestens mit der ersten Radtour zum Auftakt war das Eis dann gebrochen.
"Das hat voll Spaß gemacht, danke! Wann fahren wir das nächste mal? ..."
So ging es dann weiter. Wir haben zusätzliche Fahrräder ausgeliehen, Fahrräder repariert und neue Teammitglieder gewonnen.
Ich freue mich schon sehr auf viele weitere Touren und Gespräche, bei welchen die Gesichter der Jugendlichen deren Stolz und die Freude zum Ausdruck bringen!

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Fellbach - eine Stadt der kurzen Wege

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Ruth Dipper
Team: EmK FellbachCannstatt
Gemeinde/Region: Fellbach

Vielleicht erleben andere das anders, aber für mich ist Fellbach seit ich wieder mehr mit dem Rad unterwegs bin eine Stadt der kurzen Wege geworden. Was verkehrsplanerisch eigentlich ganz großartig ist, schlägt sich nun allerdings deutlich in meinen Kilometern nieder :-D

Denn selbst die "längeren" Wege seit gestern, die ich nicht zu Fuß sondern mit dem Fahrrad unternommen habe, kommen bislang noch nicht auf 10 km insgesamt.

Auch unsere Ausflüge werden nicht auf die großen Strecken anderer kommen. Denn entweder sind die Kinder im Anhänger und da kann man natürlich toll gucken, aber bewegt haben sie sich davon trotzdem noch nicht, oder die Große fährt selbst und dann sind 10 km schon langsam eine Grenze und unterwegs muss auch was geboten sein.

Aber mein Ziel war ja nicht Kilometer reißen, sondern darüber reden, was man hier mit kleinen Kindern auf dem Rad unternehmen kann und was es so an Besonderheiten gibt, auf die es vielleicht zu achten gilt. Dabei bin ich sicherlich kein Experte, sondern gebe nur mein Erleben weiter.

Zum allgemeinen Fahren mit Kind in der Stadt werde ich bei Gelegenheit etwas sagen, jetzt stelle ich euch erstmal das FellbacherKugelschaf vor. Ihr seht es auf dem Bild, wir haben es auf unseren Touren jetzt immer dabei und es zeigt euch ein paar Eindrücke. Folgen könnt ihr den Abenteuern auf Instagram ( at FellbacherKugelschaf). Hier in diesem Blog werde ich dann aber auch jeweils Dinge zur Wegplanung weitergeben und wie gut ich es für ein Kind bzw. mit dem Anhänger zu bewältigen fand, da kommen ja noch ein paar Aspekte dazu, die in den Aussagen von komoot zu einer Strecke nicht unbedingt abgebildet werden.

Euch jetzt aber erstmal frohes Radeln!

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==Naturerleben==

Geschrieben am 07.07.2020 von Ulrike Hetmanek-Rogler
Team: AWOradelnsdenn
Gemeinde/Region: Neuburg a.d. Donau

Am Wochenende bin ich eine längere Runde gefahren. Dabei fiel mir auf, wie weit das Korn schon gereift ist...
Die Bäume stehen in dem satten Grün, welches typisch für diese Jahreszeit ist...
Wenn ich aufmerksam genug war, nahm ich das veränderte Licht wahr, das Blau des Himmels war ein anderes wie noch vor 14 Tagen...
Ist das Jahr echt schon so weit fortgeschritten?

Am Straßenrand blühten Wegwarten, Kornblumen, Kamille und natürlich die fröhlichen Mohnblumen (die sind für mich irgendwie typisch für den Sommer) standen in einer Wiese (ja, die gibt´s noch!) und wogten gemächlich im Wind.

Ein Greifvogel zog am blauen Himmel seine Kreise...

Ach wie schön ist es doch in unserem Landstrich!!

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Fahrradfahren, Autofahren und anders reisen, Klimafolgen, in Zahlen

Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Jürgen Knopp
Team: Freie Wähler für Neubiberg und Unterbiberg
Gemeinde/Region: Neubiberg im Landkreis München

Wieviel kann man wodurch beeinflussen?

Viel Fahrrad fahren: ist gut für uns. Dafür weniger Auto fahren? Ist für die Umwelt gut.
Zusätzlich wenig fliegen noch viel besser (da hilft lokaler Urlaub oder mit Fahrrad oder öffentlichem Verkehr).

In den Bildern ein paar Zahlen dazu:
rechts: Hin und Rückflug nach Mallorca für zwei Personen:

  • das ist mehr als die Hälfte an CO2 eines typischen Autofahren-Jahresbudgets in Deutschland
  • das versteht sich als zusätzlich zu unseren sonstigen CO-2 Belastungen

  • Kompensation
    Wenn Auto oder Flug doch notwendig sind oder man es "sich gönnen will", kann man die Klimafolgen auch kompensieren (und das von der Steuer absetzen).
    Laut Kompensationsportal https://www.atmosfair.de für 2 Personen nach Mallorca mit 26 Euro (minus persönliche Steuerersparnis).

    Weniger Klimalast durch Autoteilen
    Autos belasten die Umwelt bereits durch die Produktion. Dies lässt sich durch Autoteilen (car sharing) reduzieren, in Neubiberg z.B. durch die Nutzung von immermobil.info, einem lokalen nicht kommerziellen Autoteiler. Siehe Bild unten.
    Mehr zu Umweltschutz durch Autoteilen und Radfahren: siehe http://www.immermobil.info/umweltschutz/.
    Mehr zu "weniger Auto" siehe SUV Bild unten.

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    Die ersten 6 Tage

    Geschrieben am 07.07.2020 von Ralph Kindermann
    Team: Bosch@Si
    Gemeinde/Region: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

    Hier ein paar Stichworte zu den ersten Stadtradeln-Tagen:
    Tag 1: Viel Sonne und recht warm – für mich beinahe zu warm. Kopf und Körper sind etwas überrascht darüber wieder etwas mehr Kilometer zu radeln, bedingt durch Corona war die letzten Monate nicht viel mit Radfahren.
    Tag 2: Wolken, angenehme Temperaturen, von dem angekündigten Regen ist nichts zu sehen. Läuft gut heute.
    Tag 3: Wind, aus wechselnden Richtungen – leider auch von vorne. Mal wieder eine kleine Lektion zu „langsamer & gleichmäßig“ ist besser auf längere Sicht/Strecke.
    Tag 4: Einkaufstour mit den Kindern
    Tag 5: Radausflug mit der Familie
    Tag 6: Wieder Wind, diesmal etwas mehr als am 3 Tag und auch ab und an im Rücken.
    In Summe: es läuft :-), weiter geht's!

    Im Statement schrieb ich darüber, dass es für mich einige rein gedankliche Hürden gab, bevor ich soweit war tatsächlich mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.
    Aus Gesprächen mit Kollegen und im Bekanntenkreis habe ich erfahren, dass es jedem doch irgendwie ähnlich geht.
    Und vor allem: Jeder der sich zu den ersten Fahrten durchringen konnte war froh den Schritt getan zu haben.
    Um dem ein oder anderen mit der Entscheidung den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen etwas zu helfen hier ein paar Worte:

  • Distanz vs. Kondition:
  • Schaffe ich die Wegstrecke? Generell? Morgens/Abends? Mehrmals die Woche, vielleicht sogar bis zu 5 mal?
    Klares ja, man schafft meist mehr als man sich zutraut und regelmäßiges Radeln hat einen angenehmen Trainingseffekt.
    Der Weg fällt mit zunehmender Häufigkeit immer leichter, die abendliche Müdigkeit wird durch den Gewöhnungs-/Trainingseffekt weniger.
    Voraussetzung dafür ist, dass man nicht am Limit fährt, dann kommt man gut durch die Woche.
    Ansonsten gibt es als Backup vielleicht die Möglichkeit einen Teil der Strecke per ÖPNV oder Bahn zu bewältigen.
    …wobei die Zuverlässigkeit der Bahn mich regelmäßig motivierte mit dem Rad zu fahren. Aber das ist ein anderes Thema.

  • Regen:
  • Regen stellt tatsächlich ein Motivationsdämpfer dar – für den einen etwas mehr, für den anderen etwas weniger.
    Ich bin nicht ganz so euphorisch wenn der Regen bereits in stärkerer Form da ist, bevor ich losgefahren bin.
    Während der Fahrt, nach den ersten ein zwei Kilometern ist einsetzender Regen für mich mittlerweile sekundär.
    Ich werde sowieso von innen heraus warm und nass. Da ist der Regen von außen dann egal.
    Zu Hause oder an der Arbeitsstelle wartet eine warme Dusche und frische Klamotten.
    Dazu fiel mir über die Jahre auf, dass Regenfahrten gar nicht so häufig vorkommen und der Wetterbericht meist mehr ankündigt als tatsächlich kommt.
    Aufs Jahr gesehen kann ich die Regenfahrten an 1 bis 2 Händen abzählen.
    Warum sich also davon abhalten lassen?

    Zu den weiteren Hürden mehr im nächsten Beitrag.

    Zum Thema Teilnahme als Stadtradel-Star hatte ich vorab das ein oder andere Gespräch mit Matthias Herrmann (mein Team-/Kollege und ebenfalls Stadtradeln-Star) über den Punkt „möglichst kein Auto von innen sehen“.
    Für uns war war vorab klar, dass es eine Grenze gibt, bei der ich mich im Bedarfsfall fürs Auto entscheiden werde.
    Eine von meinen 3 Autofahrten im letzten Stadtradeln-Zeitraum war eine Fahrt zur Notfall-Ambulanz.
    Warum wir so etwas nur während des Stadradel-Zeitraums brauchen weiß der Himmel.
    Jedenfalls stieg eines meiner Kinder am Wochenende unfreiwillig vom Rad ab und hat sich verletzt und ein Besuch in der Ambulanz fällig.
    Bilanz: Es waren zum Glück „nur ein paar Kratzer“ und für mich eine 5 km lange Autofahrt.

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    Neubiberg-Starnberger See

    Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Jürgen Knopp
    Team: Freie Wähler für Neubiberg und Unterbiberg
    Gemeinde/Region: Neubiberg im Landkreis München

    Kempfenhausen/Berg wo König Ludwig badete
    Auch wenn der Kini es nicht überlebte, der Badestrand am Ostufer des Starnberger Sees ist eine Fahrt wert, nicht nur wegen des Zieles sondern wegen des Weges: durch den Perlacher Forst über Grosshesselohe, Waldwirtschaft, Isarhochufer West, Högenschätlarn, Manthal nach Kempfenhausen/Berg.

    Hin-und Rückweg sind sehr schöne 36 km, 290 bzw. 170 Meter Steigung, Dauer: jeweils 2:15 Stunden(Baden, einkehren und Landschaft bewundern nicht mit eingerechnet), für schnelle Fahrer bzw. Elektrofahrräder geht es auch in 1:40.
    Überblick der Tour siehe Bild. Die Zahlen sind Highlights die in Komoot hinterlegt sind.
    Zu den Bildern hier:

  • Für nachhaltige Energieerzeugung stehen in Berg ein paar Windräder, die noch genehmigt wurden bevor die bayrischen Mindestdistanzen eingeführt wurden. Das Bild zeigt, dass Landschaften dadurch nicht leiden. Schade dass es die letzten waren.
  • Auch im Bild: Blütenpatenschaften in Kempfenhausen- erfolgreich von Bauern zum Bewirtschaftsverzicht ausgeschrieben anlässlich des Volksbegehrens gegen Bienensterben.
  • einer von vielen Blicken vom Isarhochufer

  • Hinweg und den Rückweg und ihre Highlights habe ich als Tour mit Fotos bei Kommot hinterlegt: https://www.komoot.de/tour/213268563 und https://www.komoot.de/tour/213499860.

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    06.07.2020 - Ein Eis in letzter Sekunde!

    Bild Geschrieben am 07.07.2020 von Brigitte Groß
    Team: Grüne Mömbris
    Gemeinde/Region: Mömbris im Landkreis Aschaffenburg

    In der Regel bin ich als Alltagsradlerin nur dann unterwegs, wenn es etwas zu erledigen, zu transportieren oder zu besuchen gibt:
    Heute muss ich einen Brief an der Ivo-Zeiger-Grundschule einwerfen und verbinde diesen Zweck gerne mit einem Besuch auf dem nächsten Spielplatz (meine 2 kleinen Männer sind natürlich dabei). Eine Freundin und ihre Tochter - ebenfalls fleißige Stadtradlerinnen - begleiten uns. Unsere Gespanne geben ein lustiges Bild ab!
    Für den Abend habe ich zur Feierabendrunde geladen. Markus aus dem Grünen Team schließt sich an: Wir erklimmen den Giftigen Berg, plaudern und diskutieren über allerlei, was unseren Weg säumt/kreuzt (Trails, Heidelbeeren, Sturmschäden) und freuen uns, dass zumindest meinem Kompagnon, dem Piraten, um 18.58 h trotz geräumter Cortina-Theke noch eine Kugel Schokoladeneis vergönnt ist. Seine Fahne weht am Tag nach der großen Wahl mit denen des Alzenauer Rathauses um die Wette.
    Der Heimweg rollt dahin - wie praktisch, dass wir im Tal leben!

    Fazit:
    Feierabendrunden sollten verpflichtend sein!


    Pflanze des Tages:
    Bienenfreund (Phacelia) auf den Alzenau summt!-Bienenweiden

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    Normal müsst geh'n

    Geschrieben am 06.07.2020 von Daniel Kietz
    Team: RADhaus
    Gemeinde/Region: Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen

    erster Arbeitstag im Radelleben:
    drohend hängen noch die Regenwolken am Himmel, aber für eine ersten Außentermin sollte das Wetter halten. Normalerweise wäre ich mit dem Auto in Fahrgemeinschaft mit meinem Vorgänger nach Endingen gefahren. Geht ja aber jetzt nicht mehr. Erfreulicherweise nimmt auch Markus Jablonski das Fahrrad und so radeln wir doppelt CO2-frei los. Mit null Minuten Pause zum krawattenpflichtigen Folgetermin um 10h in Riegel ist mein Kalender tatsächlich noch nicht radoptimiert. Ich bin deshalb schon mal im Anzug auf dem Rad unterwegs und muss vor dem zweiten Termin zurück in Riegel erst mal Schweiß wischen. Da es heute nicht so heiß ist, geht es aber ganz gut.
    Am Nachmittag steht ein ziemlich wichtiger Termin mit mehreren Teilnehmern in Freiburg auf dem Programm. Da Riegel über eine gute Zuganbindung verfügt, müsste das ja gehen. Auch mein Rechnungsamtsleiter nimmt an dem Termin teil, er entscheidet spontan: ich fahre mit dem Zug auch mit -> schon die zweite Doppeleinsparung heute - das ist ja schon mal ein guter Tag. Stellt sich nur noch die Frage, ob mit der S1 über Gottenheim oder mit dem Fahrrad nach Riegel-Malterdingen und dann mit der Rheintalbahn nach Freiburg. Da sich die S1 in den vergangenen Wochen durchaus als Pünktlichkeitskiller hervorgetan hat, fällt die Entscheidung auf die Rheintalbahn. Da kann man ja gleich mal die tollen neuen Züge mit WLAN ausprobieren. Gesagt, getan, der Zug ist pünktlich.
    Aber was dann folgt, kann mit Fug und Recht als Zwangsdisqualifikation für den Radel-Star bezeichnet werden: in Emmendingen bleibt der Zug wegen Personen im Gleis stehen, fährt nicht meht weiter und kehrt nach Offenburg um!! Noch 30 Minuten bis zum Termin.
    Was nun? Termin absagen: völlig unmöglich. Umkehren: geht nicht. Fahrrad ausleihen: dauert zu lange. Bleibt nur eins: Taxi. Eigentlich ein Grund zur Disqualifikation. Aber zählt ein Sammeltaxi nicht auch als öffentliches Verkehrsmittel? Dumm nur, dass man aufgrund Corona nur zu zweit ins Taxi darf. Ich beschließe mal, dass mein Amtsleiter und ich die Anforderungen an ein gefülltes Sammeltaxi erfüllen und hoffe auf die Gnade des Stadtradeln-Video-Schiris. Vielleicht trägt zur Begnadigung auch die 45€ Strafe (ääh: Taxigebühr) bei.
    Auf jeden Fall schaffen wir den Termin gerade noch so. Auf dem Heimweg habe ich den familiären Auftrag zu erfüllen, am Bahnhof noch ein Regiokartenjahresticket zu besorgen, und das umsonst gekaufte Hinfahrtticket ist ja auch noch zu reklamieren. Aber Herr Murphy läuft heute zur Hochform auf: der Zug, der uns in den Feierabend bringen soll, ist tatsächlich pünktlich und nur durch einen Sprint am Bahnhof kann noch legal ein Ticket am Automaten gelöst werden. Auf die Unpünktlichkeit der Bahn ist halt auch kein Verlass mehr ;-)
    Immerhin kamen mit vielen kleineren Fahrten heute 18km auf den Tacho.
    Fazit des Tages: um es mit den Worten von Klaus Spürkel zu sagen: NORMAL MÜSSTS GEHN

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    Tag 9 - Wocheneinkauf und Einbruch ins Auto

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Markus Diepold
    Team: Radlradler
    Gemeinde/Region: Gunzenhausen

    Der Wochenbeginn heute zeigt sich wettermäßig von seiner besten Seite zum Radeln, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Dementsprechend fuhren die Kinder wieder selbst mit dem Fahrrad zum Kindergarten, wohin ich sie mit dem Lastenrad begleitete. Anschließend fuhr ich weiter nach Gunzenhausen, um den Wocheneinkauf zu erledigen. Feste Anlaufstellen sind dabei der Käsladen in der Nähe der Kirche sowie der Naturkostladen "MundArt" an der Kreuzung Richtung Weißenburger Straße. Dabei liegt ein entscheidender Vorteil des Fahrrades gegenüber dem Auto darin, dass man meistens direkt vor dem Ladeneingang einen Stellplatz für das Rad findet und einem so die lästige Parkplatzsuche inklusive Parkscheinlösung erspart bleibt. Kaum waren die Einkäufe daheim verräumt, bekam ich einen Anruf von einer Nachbarin, die mich um Hilfe bat, da ihr Mann ihr Auto verschlossen hatte, in dem sich ihr Schlüssel befand. Da mir als Stadtradeln-Star lediglich verboten ist, in ein Auto zu steigen - also es kein Verbot gibt, ein abgeschlossenes Auto aufzubrechen - konnte ich meine Hilfe anbieten. Ich holte einen Draht aus der Werkstatt und schwang mich auf meinen Drahtesel. Der Draht diente dazu, durch einen Spalt an der Autotür die Fensterkurbel zu betätigen, sodass man durch das so geöffnete Fenster an den Schlüssel herankam. Im Anschluss an die erfolgreiche Hilfsaktion musste ich noch zweimal nach Laubenzedel radeln, um die Kinder vom Kindergarten abzuholen: den Sohn bereits zum Mittagessen und die Tochter erst nachmittags nach Ende des Vorschulprogramms.

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    168,7 km

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Laura Oberjatzas
    Team: Essbares Langenbach e.V.
    Gemeinde/Region: Langenbach im Landkreis Freising

    Das ist von hier bis nach Nürnberg. Oder bis nach Ulm. Nach Österreich und nach Tschechien wäre ich mit 168,7 km am Stück auch gekommen. Wenn wir von Luftlinie reden, dann sogar bis ins nördliche Südtirol. Ich finde, 168,7 km ist eine richtig gute Leistung.

    Dabei hat es sich gar nicht angefühlt, als wäre ich so wahnsinnig viel geradelt. Zugegebenermaßen bin ich sehr viel öfters aufs Rad gestiegen als zu einem "normalen" Zeitpunkt. Grob geschätzt würde ich sagen, dass ich mindestens 60% der Strecke normalerweise mit dem Auto gefahren wäre. Wahrscheinlich im Moment sogar noch mehr, weil wir ja noch den kleinen Kleinen haben, der ja noch gar nicht auf dem Radlsitz sitzen kann - und wenn dann Familienausflug an den See ist, wird nicht einer das Auto nehmen, während die andere mit den Rad fährt. In den letzten zwei Wochen haben wir es aber tatsächlich immer Mal wieder so gemacht: ich war mit dem Rad und dem großen Kleinen unterwegs und habe meinen Mann und den kleinen Kleinen am Ziel getroffen.

    Bisher hat sich das Rad als zuverlässiger Begleiter durch den Alltag erwiesen. Ich bin immer gut an meine Ziele gekommen, hatte bisher Glück mit den Radwegen und habe richtig schöne Ecken entdeckt, die sich praktisch direkt vor der Haustür befinden. Fast jeden Tag bin ich geradelt (ich habe aber sonst nicht jeden Tag das Auto genommen) und freue mich in der Früh schon richtig auf die Radelzeit: ich bin in Bewegung, kann im besten Falle die Umgebung genießen und habe einfach Mal eine runde Ruhe. Selbst - oder gerade auch mit Kind hinten drauf.

    Natürlich ist nicht alles Sonnenschein. Hin und wieder habe ich mein Auto vermisst: für den Wocheneinkauf, der jetzt in kleineren Portionen im lokalen Supermarkt erledigt wird, und als ich Mal spät dran war. Aber: sogar im Regen war ich schon unterwegs und da habe ich dem Auto nicht hinterher getrauert. Das ging vor allem deshalb so gut, weil ich von der Gemeinde als Radelstar einen knallorangenen und wirklich sehr praktischen Regenponcho bekommen habe - dafür hier noch ein herzliches Danke! Zum Glück ist Langenbach aber ein sonniges Plätzchen und bis auf das eine Mal bin ich immer trocken geblieben.

    Jetzt beginnt die letzte Woche Stadtradeln. Dass in Langenbach 67 Radler*innen angemeldet sind, finde ich schon stark. Dass wir insgesamt schon 12250 km zusammen haben, ist noch beeindruckender. Ich bin gespannt, wie sich die letzte Woche entwickelt. Unsere Bürgermeisterin hat ja die Titelverteidiger herausgefordert - da muss sie sich jetzt aber ranhalten! Ich setze mir für die letzte Woche ein weniger ambitioniertes Ziel: noch eine (für mich) längere Tour zu fahren und eine neue Strecke zu entdecken, dann bin ich zufrieden mit dem, was ich in dieser Zeit geschafft habe.

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    Fuß- und Radentscheid Freiburg

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Björn Haake
    Team: adfc
    Gemeinde/Region: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

    Seit dem 1. Juli werden in Freiburg Unterschriften für den Fuß- und Radentscheid (https://fr-entscheid.de/) gesammelt. Beim Fuß- und Radentscheid geht es um Verbesserungen in Freiburg rund um den Fuß- und Radverkehr. Der Entscheid ist zweigeteilt - ein Teil ist ein Bürgerbegehren mit Forderungen ähnlich dem Berliner oder Stuttgarter Modell.

    Der zweite Teil ist eine spezielle Forderung, um konkret Verbesserungen am Innenstadtring zu fordern. Dort sind die Radwege teilweise katastrophal gefährlich, zum Beispiel an der Schlossberggarage. Dass es besser geht hat der Fuß- und Radentscheid am 23.5.2020 bewiesen, als er auf dem Schlossbergring zeitgleich mit zahlreichen anderen Städten in Deutschland eine Popup-Bike Lane eingerichtet hat

    Nur in Freiburg gemeldete Bürgerinnen und Bürger können eine legale Unterschrift zur Aktioin beisteuern. Aber die Info gerne bei Bekannten und Verwandten streuen, die es vielleicht noch nicht miotbekommen haben. Bei zahlreichen Veranstaltungen werden Leute vom Fuß- und Radentscheid präsent sein.

    Was Denzlingen betrifft - die ersten Einträge im RADar! sind getätigt.

    Nachtrag

    Einige der #abseitsradeln Touren sind in der adfc Tourendatenbank verfügbar, zum Beispiel, die Tour vom Samstag: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/32487-abseitsradeln-linachtalsperre

    Besondere Vorkommnisse

    Auf der heutigen Kurztour im nördlichen Kaiserstuhl: Keine

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    Tag 15 im Jahr 2020 - Hundeleine

    Geschrieben am 06.07.2020 von Christoph Traub
    Team: Stadtverwaltung Filderstadt
    Gemeinde/Region: Filderstadt

    Nein, ich kann nicht unter einer Hundeleine durchfahren. Aber es war nett gemeint, als der Hundebesitzer mich eben auf dem Heimweg anradeln sehen hat, sich selbst auf der einen und seinen Hund auf der anderen Wegseite wahrnahm und dann zur Gewährung meiner Durchfahrt geistesgegenwärtig die Hundeleine hochriss - auf ca. 1,20m.

    Ich hab´ dann mal lieber angehalten.

    Aufgrund des Rucks an der Leine hat der Hund die Wegseite in Richtung Herrchen gewechselt und wir konnten danach kollisionsfrei unseren jeweiligen Weg fortsetzen.

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    Die zweite Woche Stadtradeln in Eching und im Landkreis Freising

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Leon Eckert
    Team: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Eching
    Gemeinde/Region: Eching im Landkreis Freising

    Hallo zusammen,
    auch die zweite Woche ist geschafft und ich konnte nochmal deutlich mehr Kilometer mit dem Rad zurücklegen. Welche Strecken bin ich gefahren und was ist zum Thema Rad in Eching passiert ist fasse ich für euch zusammen.

    Radtour entlang der S1

    Die Woche startete mit einer Radtour von Neufahrn nach Oberschleißheim zusammen mit Johannes Becher unseren Landtagsabgeordneten aus Freising und Markus Büchler unserem Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis München-Land.
    Zusammen mit fast 40 Interessierten sind wir die Streckenführung eines möglichen neuen Radweges entlang der S1 abgefahren. Die Machbarkeitsstudie wurde von uns GRÜNEN in allen vier Gemeinden zeitgleich angestoßen. Im Echinger Gemeinderat wurde diese Studie am Dienstag auch behandelt und mehrheitlich beschlossen dieses Radwegprojekt weiterzuführen.

    Damit können wir eine schnelle und komfortable Verbindung zwischen München und Freising umsetzten. Dies ist ein super Beispiel für interkommunaler Zusammenarbeit.

    Fahrten in die Stadt

    Im Laufe der Woche bin ich deutlich öfters nach München reingefahren und am Donnerstag den Weg von Eching nach Freising zur Sitzung des Schulausschuss des Freisinger Kreistages. Von Eching aus waren die Ziele im Münchner Norden näher als das Landratsamt Freising. :)

    Nordallianztour

    Am Freitag fand dann die Staffelfahrt der Nordallianzgemeinden statt die ich von Eching nach Unterschleißheim mitgefahren bin. Auch wieder mit dabei war unser Landtagsabgeordneter Johannes mit dem ich zum Abschluss der Radwoche dann noch ein Eis in Eching gegessen habe.

    Radwegoptimierung in Eching

    Mittlerweile habe ich eine ganze Menge an Bildern von nicht so optimalen Radstellen. Diese werden wir übernächste Woche mit dem ADFC abfahren und dann eine Maßnahmenliste erstellen. In Lohhof habe ich mir auch gleich die dortigen Doppelstockstellplätze angeguckt. Diese wird es demnächst auch am Echinger Bahnhof geben. Es ist also einiges im Gange, ich freue mich wenn wir Fortschritte sehen.

    Bleibt gesund
    Leon Eckert

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    Die erste Woche ist vorbei

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Katharina Bühren
    Team: foodsharing Mannheim - e.V
    Gemeinde/Region: Mannheim

    Die 1. Woche STADTRADELN ist vorbei und die 2. Woche auch schon angebrochen. Meine STADTRADEL-Woche hat mit ein paar Fahrten für allgemeine Erledigungen, wie Einkaufen oder Foodsharingabholungen, begonnen.
    Ebenso bin ich samstags gegen Abend Richtung Lampertheim gefahren. Ich habe mich einfach auf mein Rad gesetzt und bin dem ersten Ziel auf den Radwegschildern, das etwas weiter weg war gefolgt, und dies führte mich nach Lampertheim – eigentlich. Allerdings war ich dann doch etwas zu spät an der Fähre und somit bin ich nicht ganz bis Lampertheim gekommen und wieder zurückgefahren und habe noch eine Runde durch den Waldpark gedreht. Aber Lampertheim wird dann in der zweiten Woche ein Ziel sein, die eine Hälfte der Strecke kenne ich ja schon.

    Auf Grund einer wichtigen Familienangelegenheit musste ich dann kurzfristig mittwochs in meine Heimat ins Münsterland fahren. Diese Strecke habe ich mit dem Zug zurückgelegt, da es kilometertechnisch doch zu lange gedauert hätte mit dem Rad. Vor zwei Jahren bin ich die Strecke aus der Heimat nach Mannheim mit dem Rad gefahren, das dauert dann doch ca. 5 Tage. Die Familienfeier war freitags – also wäre ich nicht rechtzeitig angekommen. Gott sei Dank gibt es in meiner Familie aber mehr Fahrräder als Haushaltsmitglieder und ich musste in der Zeit daheim nicht auf das Fahrradfahren verzichten.
    Somit habe ich die Zeit in der Heimat genutzt, um mal wieder im Münsterland Rad zu fahren. Ich habe mich freiwillig gemeldet und alle möglichen Einkäufe und Erledigungen gemacht und auch ein paar Runden auf dem Rad mit meiner Familie gedreht. Das STADRADELN in meiner Heimatstadt ist schon vorbei und mal sehen, ob ich am Ende genauso viel Kilometer wie meine Mutter sammeln kann.

    Zur Familienfeier, wegen der ich heim musste, ist der Rest meiner Familie mit dem Auto angereist. Ich bin natürlich nicht im Auto mitgefahren, sondern habe mich aufs Fahrrad gesetzt. Die Anbindung mit dem ÖPNV zu meiner Oma ist wirklich nicht gut, bis Hörstel kommt man problemlos mit dem Zug aber dann fehlen immer noch ca. 10km bis zum Zielort und auf einen Bus kann man nicht setzen. Wenn man Glück hat, fahren von dem Dorf Schulbusse, aber ich glaube nicht mal das ist so richtig gegeben. Also bin ich die Strecke zu meiner Oma (ca. 24km) einfach komplett mit dem Rad gefahren. Ein Radweg dorthin ist nämlich kein Problem und somit kann man auch auf das Auto verzichten. Der Radweg verläuft zwar direkt an der Autostrecke entlang, aber auch an Feldern und Wiesen. Angekommen bei meiner Oma habe ich mich dort umgezogen, da ich nicht in meinen Radklamotten zur Familienfeier wollte und bin von dort die letzten 2km zur Familienfeier gefahren. Natürlich ging es auch mit dem Rad wieder zurück nach Hause, auch wenn der Gegenwind auf dem Rückweg ein nicht so netter Begleiter war. Man hatte ein bisschen das Gefühl, dass man nicht vom Fleck kommt und gegen eine stehende Wand fährt, dafür ist es im Münsterland doch eher flach.

    Natürlich habe ich für den Hin- und Rückweg länger als meine Familie mit dem Auto gebraucht und auch mit Zug und Rad hätte ich länger gebraucht bzw. wäre unflexibler gewesen als mit dem Auto. Aber ein Auto ist nicht zwingend notwendig und der Weg ist auch komplett ohne Auto zurückzulegen. Das ist bis jetzt aber auch der einzige Punkt, wo das Auto in meinem Fall bequemer und schneller wäre. Ansonsten sind die Wege, die ich zurücklege sehr gut ohne Auto zu bewältigen und man ist mit dem Rad doch schneller und flexibler unterwegs.

    Die erste Woche des STADTRADELNS ist also vorbei und die zweite ist schon gestartet. Ich bin gespannt wie die nächsten zwei Wochen laufen und wohin die Radwege mich noch so führen werden.

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    Stadtradeln 2020 Markgröningen Bericht_Woche 2

    Geschrieben am 06.07.2020 von Dr. Matthias Röttgermann
    Team: Offenes Team - Markgröningen
    Gemeinde/Region: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

    Platz 4 im Offenen Team Markgröningen und immer wieder zur Arbeit.
    Ende der ersten Woche liege ich auf Platz 4 im Offenen Team Markgröningen. Wichtig? Nein! Jede/jeder unterstützt hier mit jedem Kilometer. Radeln hält fit, stärkt das Immunsystem, schützt die Umwelt und macht Spaß! E-Bike oder ohne Strom – egal – Hauptsache man macht mit und auf dem Weg zur Arbeit überhole ich sie alle (Scherz). Ehrlich gesagt, quäle ich mich manchmal auf den knapp 14 km zur Arbeit (einfache Strecke). Nicht immer scheint die Sonne, oft „kämpfe“ ich gegen Naturerscheinungen wie Gegenwind, Kälte, Regen oder sogar Hagel, da ich das ganze Jahr über fahre. Hab ich es dann geschafft bin ich stolz und zufrieden.
    Mein Tipp für ‚Neu-zur-Arbeit-Radler‘: fahrt zwei Wochen lang 4 x je Woche: dann hat sich der Körper daran gewöhnt und es wird leichter. Die Bilder zeigen übrigens meine Regenausstattung.
    Ausblick: nun geht es in den Urlaub mit dem Rad: dann gibt es Bilder aus der Bretagne.


    Stadtradeln Star Markgröningen Matthias Röttgermann

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    Berge sehen, Baden, Einkehren von Neubiberg aus

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Jürgen Knopp
    Team: Freie Wähler für Neubiberg und Unterbiberg
    Gemeinde/Region: Neubiberg im Landkreis München

    Fahrradgenuss an einem halben Tag
    1,5 Stunden über Putzbrunn, Grasbrunn, Harthausen, Wolfersberg, Schattenhofen nach Reit mit wunderbarem Bergblick und Falkenberg mit ebensolchem Biergarten.
    Kurz nach Schattenhofen sind die Reste der über 700 Jahren alten Königseiche (gekauft von Ludwig dem 1.) zu besichtigen:
    https://www.monumentale-eichen.de/historisch-bedeutsame-eichen/moosach/

    Etwas länger dann ist der Rückweg über Moosach, den malerischen Steinsee der mit warmem Wasser zum Baden einlädt, über Wolfersberg wieder zurück. Oder als Variante ab Steinsee in Niederndorf links an den Waldrand und ab da über Oberpframmern, Siegertsbrunn und Hohenbrunn.

    Von Autos wird man nicht gestört. Nur die Strecken Putzbrunn-Grasbrunn und Moosach-Steinsee verlaufen auf normalen Straßen.

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    Auftakt des Stadtradeln 2020 in Rotenburg

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Carsten Kahle
    Team: Team Von-Düring-Kaserne
    Gemeinde/Region: Rotenburg Wümme

    Am Sonntag startete die 3-wöchige Zeit des Stadtradeln in Rotenburg. Am Rathaus trafen sich alle Protagonisten. Bürgermeister Andreas Weber mit Andrea Rieß und Anke Jacobs von der Stadt, Manfred Petersen mit seinem Team vom ADFC, die Stadtradeln-Stars, Presse und Komunalpolitik. Hört sich viel an war aber nicht so.
    Was so geschah könnt ihr im Video sehen das hier verlinkt ist!



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    Das erste Stadtradeln für mich … aber sicherlich nicht das letzte

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Christian Bomblat
    Team: #Stadt Kleve radelt
    Gemeinde/Region: Kleve im Kreis Kleve

    In der letzten Woche vom Stadtradeln 2020 gab es ein echtes Highlight. Zu dritt sind wir einige gute wie auch schwierige Kreuzungen angefahren. Wir haben uns die Stellen angesehen und gemeinsam darüber nachgedacht, wie die Situation der FahrradfahreInnen verbessert werden könnte.

    Wichtig ist festzustellen, dass es in den letzten Jahren sehr viele Verbesserungen in Kleve und Umgebung gegeben hat. Die Fahrradvorfahrt in der Steinstrasse/Flashbloem ist ein wirkliches Vorbild. So etwas wünsche ich mir auch auf der Ecke Brienerstraße/Sonnenweg. Luft nach oben ist also noch und die App RADar hilft Vorschläge zu machen und Probleme zu lösen.

    Vor der Erkundungsfahrt sind wir aber zuerst zum Fahrradhaus Daute gefahren und haben uns einen „Lastenesel“ ausgeliehen. 90 kg Gepäck kann man damit herumkutschieren. Dank E-motor geht das auch wirklich gut. Reihum fuhr jeder das Lastenrad und tauschten dazu unsere Räder untereinander. So kam ich in den Genuss, nicht nur meine treue Gazelle zu fahren, sondern auch eine Alu-KTM und ein kettenloses Designerrad.

    Es ist schon fantastisch welche Fortschritte das Fahrrad gemacht hat. Dabei war die Gazelle mit ihren 40 Jahre und drei Gängen die älteste und schwerste Fiets. Die KTM schätze ich so um die Nullerjahre. Mit ihrem Alu Rahmen war sie schön leicht und 8 Gänge machen einfach Spaß. Last but not least, sah das Designerrad ohne Kette nicht nur toll aus, es fuhr sich auch wie ein Traum. Drei Fietsen, drei Geschichten.

    Das erinnerte mich an die Geschichte, die mein Vater ab und an erzählte. Nach dem 2. Weltkrieg hat er sich aus Schrott ein Fahrrad zusammengeschustert, natürlich ohne Gangschaltung. Das größte Problem war damals, Mäntel und Schläuche aufzutreiben. Es gab ja nach dem Krieg nichts. Mit dem Drahtesel ist er dann die Kassler Berge hochgekraxelt, mit Gepäck.

    So verschieden die Räder sind, so unterschiedlich sind die Geschichten, die wir damit erleben. Aber drei ist sicher, Fahrradfahren ist gut für die Gesundheit, gut für die Umwelt … und es macht Spaß.

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    Tag 21 - Der letzte Tag

    Geschrieben am 06.07.2020 von Rüdiger Wenzel
    Team: KBGler
    Gemeinde/Region: Goch im Kreis Kleve

    Gestern um 24.00 Uhr endete das Stadtradeln in Goch und im Kreis Kleve. Und wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass ich in dieser Zeit tatsächlich insgesamt 948 km Fahrradkilometer sammeln werde, hätte ich das nicht geglaubt. Und trotzdem ärgere ich mich ein wenig, dass ich am Ende die 1.000 km Marke nicht habe knacken können.

    Und mein Fazit insgesamt? Ich freue mich sehr darüber, dass in Goch 504 Teilnehmer in 75 Teams mitgemacht haben. Alleine in Goch wurden zusammengerechnet über 115.000 km erradelt. Stolze Zahlen, die wir als eine Kommune erreicht haben, die sich zum ersten Mal überhaupt an diesem Umweltprojekt beteiligt hat. Vor allem die große Beteiligung vieler Gocher Firmen und Betriebe war bemerkenswert.

    Aber am meisten habe ich mich über das große und durchweg positive Interesse gefreut, dass uns als Organisatoren des Stadtradelns entgegen gebracht wurde. Das lässt hoffen, dass wir im nächsten Jahr unsere Ergebnisse bei Teilnehmern und Gesamtkilometern übertreffen können.

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    Tag 20

    Geschrieben am 06.07.2020 von Rüdiger Wenzel
    Team: KBGler
    Gemeinde/Region: Goch im Kreis Kleve

    Heute stand zu Hause die Gartenarbeit im Vordergrund. Also keine Chance, noch einmal kräftig Kilometer für mein Kilometerbuch zu sammeln. Lediglich die Fahrt zum Raiffeisenmarkt schlägt zu Buche.

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    Tag 16 bis 19

    Geschrieben am 06.07.2020 von Rüdiger Wenzel
    Team: KBGler
    Gemeinde/Region: Goch im Kreis Kleve

    In den Tagen vom 1.7. - 3.7. habe ich wieder die üblichen Strecken mit dem Fahrrad bewältigt. Also die Wege zwischen Wohnort und Arbeit, die Strecken zum Sport, zum Arzt zur Physiotherapie, usw. Also nichts Besonderes. Aber darum geht es ja - "Nutze das Rad für die Alltagsstrecken".

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    2. Woche - Alltag auch bei Regenwetter, Feierabend- und wunderbare Wochenendausfahrt

    Bild Geschrieben am 06.07.2020 von Claudia Schmölz
    Team: Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf
    Gemeinde/Region: Marktoberdorf

    Auch diese Woche bin ich 2x einkaufen gefahren. Und wie es mir so oft passiert, habe ich genau an dem Tag, an dem ich mit extra Fahrradtaschen unterwegs bin, wenig eingekauft - und an dem Tag, an dem mich viele ungeplante "Schnäppchen" anlachten, hatte ich nur die Ersatzstoffbeutel dabei. Aber mit Knottechniken und Fahrradkorb habe ich die Einkäufe dennoch heil nach Hause gebracht (leider kein Foto gemacht, sonst wäre das Rad umgefallen...).

    Die Regenhose, die auch über die Schuhe geht, und der neonfarbene Rucksackschutz waren einen Morgen "gold wert". Beim Radln im/ nach dem Regen ist es einfach schön, andere Tiere zu beobachten. So kommen mehr Schnecken heraus als sonst, und auch die Enten nehmen sich gleich den neu entstandenen Pfützen an. Auch einen Fuchs in weiter ferne konnte ich bewundern.

    Die Feierabendausfahrt am Dienstag um 19 Uhr vom Wendeparkplatz an der Mittelschule aus war sehr schön - herzliche Einladung auch für diesen Dienstag!

    Am Sonntag interessierte uns, wie viele Menschen denn den schönen Radweg Richtung Forggensee/Füssen nutzen und wie viel an Schloss Neuschwanstein ohne die Touristen von anderen Kontinenten los ist. Wirklich schön zu sehen, dass Radln im Moment der volle Trendsport ist :) und dass unsere Region immer die TOP Urlaubsregion ist, weil wir einfach paradiesisch wohnen :)
    Beim kurzen Erfrischen im Forggensee, Alpsee, Bannwald- und Illasbergsee bin ich auch auf meine Kosten gekommen.
    Nur auf dem späten Rückweg hatten wir den Radweg fast für uns allein. Die rosagtünchte Bergkulisse bei der letzten Trinkpause war faszinierend.
    Ein toller Fund zwischen Bertoldshofen und Kreen: Neben einem einzelnen Baum am Wegesrand ein roter Herzluftballon von einem Jugendgottesdienst der Johanneskirche Kempten. "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe" (1 Kor 13,13).

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