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Es ist vorbei

Geschrieben am 01.10.2019 von Jörg Joachim
Team: SPD on Bike
Gemeinde/Region: Ludwigshafen

Abschließend möchte ich ein kleines Fazit ziehen. Zu aller erst, es hat überwiegend sehr viel Spaß gemacht, mit dem Fahrrad aktiv zu sein und auf verschiedene Art und weise zu sehen was man geleistet hat.
Nun zur Herausforderung kompletter Umstieg vom Auto auf das Fahrrad.

Positiv ist zu Bewerten:

  • Es ist mir nicht schwer gefallen das Auto für diesen Zeitraum stehen zu lassen
  • Das pendeln zur Arbeit ist problemlos möglich und macht nicht nur wegen der CO2 Einsparung sondern auch wegen gesundheitlichen Aspekten (Kondition / Gewicht) und der Zeit im Stau Sinn.
  • Selbst Wocheneinkäufe können gut mit dem Fahrrad gemacht werden.

  • Negativ ist zu Bewerten:
  • Es muss gut geplant werden was man einkauft da man ohne Lastenrad schnell an Grenzen kommt.
  • Alles dauert etwas länger (positiv man entschläunigt), bei Termindruck nicht zu empfehlen
  • Es kostet einiges an Überwindung auch bei widrigen Bedingungen auf's Fahrrad zu steigen und der Zeitaufwand für das mehrmalige wechseln der Kleidung ist auch nicht unerheblich.

  • Mein Fazit:
    Ich werde auf jeden Fall weiter so oft es geht mit dem Fahhrad fahren aber in Bestimmten Situationen (Termine am Abend / Großeinkäufe) weiterhin mein Auto nutzen.

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    Woche 3 von 3 - Check

    Bild Geschrieben am 30.09.2019 von Laura Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Zum Abschluss der Stadtradeln-Zeit haben wir am Wochenende eine Tour nach Remagen unternommen. Die Strecke führt mehr oder weniger immer am Rhein entlang. Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: es ist flach und die Aussicht ist einfach fantastisch! Auf dem Heimweg gabs dazu noch Rückenwind - was will man mehr?! Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass wir diese Tour an diesem Wochenende ohne Stadtradeln wahrscheinlich nicht gemacht hätten. Die Wetteraussichten waren nämlich nicht sehr einladend. ABER: Es hat sich mal wieder gezeigt, dass es einfach kein schlechtes Wetter gibt. Am Freitag gab es Sonne satt. Am Sonntag wurden wir zwei mal nass. Mit Regenkleidung alles kein Problem.

    Mein Fazit nach drei Wochen autofrei:
    Es war viel leichter als gedacht. In meinem Alltag lässt sich quasi alles ohne Auto erledigen. Klar, wir mussten in den letzten drei Wochen weder im Baumarkt noch im Möbelhaus große, sperrige Sachen besorgen. Wir haben unseren Alltag also ein Stück weit auf das Experiment eingestellt. Aber es geht ja auch gar nicht darum, nie mehr Auto zu fahren. Es geht darum, kritisch zu hinterfragen, für welche Strecken man wirklich ins Auto steigen muss. Und darum, dass man das dann auch bewusst und ohne schlechtes Gewissen tut.
    Ich bin gespannt wie viele Kilometer für Solingen zusammen gekommen sind. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder am Start und bis dahin trete ich weiter fleißig in die Pedale.

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    Woche 3 - Solingen

    Bild Geschrieben am 30.09.2019 von Marco Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Stadtradeln Woche 3 gemeistert. Eine Woche mit Höhen und Tiefen. Der Anfang der Woche war wie immer, auch wenn das Wetter defintiv durchwachsener war. Donnerstag nahm die Woche dann Fahrt auf. Das Wetter war nass, die Straßen waren nass. So kam es dann leider, dass ich aufgrund eigener Unaufmerksamkeit gestürzt bin, weil mein Vorderrad beim Bremsen sehr schnell blockiert hat und mir dann das Fahrrad unterm Hintern einfach weggerutscht ist. Der Schock saß tief, aber zum Glück ist ansonsten kaum etwas passiert. Plastik vom Rückspiegel abgebrochen und Schutzbleche leicht verbogen. Ließ sich alles schnell wieder richten. Freitag haben wir dann mittags schon pünktlich Feierabend gemacht und haben uns mit den Rädern auf den Weg in ein Wochenendurlaub nach Remagen gemacht. Unser Gepäck hat perfekt in unsere vier Satteltaschen gepasst. Das Wetter war besser als angesagt und wir sind komplett trocken geblieben. 107 km waren es bei Ankunft nach rund 5,5 Stunden Fahrt. Am Samstag dann zunächst nur eine kleine Fahrt zum einkaufen, wobei Laura sich dann einen Platten geholt hat. So haben wir dann spontan noch einen Shoppingausflug gemacht und Laura auch endlich noch einen zweiten pannensicheren Fahrradmantel besorgt und uns beiden schöne Gepäckträgertaschen. Am Sonntag ging es dann wieder heimwärts. Das Wetter war hier leider nicht mehr so gnädig, so dass auch unsere Regenklamotten zum Einsatz gekommen sind. Da wir noch freiwillig einen kleinen Umweg gefahren sind, waren es auf dem Rückweg dann 112 km, die wir wieder in ca. 5,5 Stunden zurückgelegt haben. Am Ende der Woche waren es dann in der Summe 346 km. Also tatsächlich wie erhofft noch einmal eine Steigerung zur vorherigen Woche.
    Jetzt ist Stadtradeln vorbei. Was bleibt davon hängen? Ich weiß jetzt, dass drei Wochen ohne Auto defintiv kein Weltuntergang sind. Ich werde auch weiterhin noch intensiver auf das Fahrrad setzen und zum Beispiel Einkäufe zukünftig möglichst mit dem Fahrrad erledigen und auch sonst jetzt noch einmal mehr überlegen, ob ich mich wirklich ins Auto setzen muss. Aber um auch realistisch zu bleiben: Vollständig auf ewig werde ich aktuell noch nicht auf das Auto verzichten.

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    Stadtradeln in Kaufbeuren - (m)ein Résumé

    Bild Geschrieben am 30.09.2019 von Christoph Gießing
    Team: Offenes Team - Kaufbeuren
    Gemeinde/Region: Kaufbeuren

    Kurz gesagt: Es war toll!

    In den 21 Tagen Stadtradeln kamen bei mir insgesamt 1.007 km zusammen:
    • 550 km zur Arbeit und zurück
    • 60 km mit unseren Kindern zur Schule und zum Kindergarten
    • 225 km durch meinen ersten Brevet
    • und die restlichen Kilometer Kurzstrecken wie mit den Kindern zum Chor, Leichtathletik, zur Wasserwacht oder zum Kinderturnen.

    Damit kam ich deutschlandweit auf Platz 32 von 186 Stadtradeln-Stars. Auch damit bin ich sehr zufrieden. Die Rahmenbedingungen für das durchgehende Radeln waren auch sehr gut, das muss man eingestehen. Vorteilhaft war das überwiegend trockene Wetter. Einige Male bin ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit zwar in etwas Nieselregen gekommen, aber so schlimm war das auch wieder nicht. Unsere Kinder und meine Frau waren natürlich auch kräftig beim Radeln - über einen eigenen Account haben sie im Team Flower Power zusammen 648 km erradelt. Auch eine sehr tolle Leistung wie ich finde. Ich freue mich auch, dass wir Kaufbeurer zusammen über 105.000 Kilometer erradelt haben. Ganz stark!

    Sehr schön fand ich auch das Schreiben des Internetblogs. Es hat Spaß gemacht, die Fahrten wie meinen ersten Brevet, noch ein mal Revue passieren zu lassen und in Textform für andere aufzubereiten, mit dem Ziel andere zu motivieren es gleich zu tun oder zumindest mal auszuprobieren. Meine letzte Fahrt im Stadtradeln-Zeitraum führt mich heute Abend zum Gasthof Engel in Oberbeuren. Heute haben wir unsere Vorstandssitzung vom Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.. Als meine letzte Amtshandlung als Stadtradeln-Star werde ich versuchen ein Schulprojekt zur Verschönerung der Fahrradstellplätze an der Oberbeurer Grundschule zu initiieren, mit dem Ziel mehr Kinder dazu zu bewegen mit dem dem Rad zur Schule zu fahren.

    Wie gehts nun weiter?
    Ich radel natürlich weiter! Und meine Familie auch! Ich schätze wir können bis Mitte Dezember zur Schule und zum Kindergarten radeln. Dann wird es zu kalt oder durch Schneefall zu rutschig - es wird letztlich zu gefährlich, dann macht es einfach keinen Sinn zu radeln. Es soll ja Spaß machen und kein Zwang sein. Im Januar und Februar wird das Radeln dann wahrscheinlich nicht möglich sein - für diese Zeit überlege ich aktuell, ein Lastenrad für den Schul- und Kindergartenweg anzuschaffen.

    Begeistert durch meinen ersten Brevet letzte Woche habe ich mir vorgenommen, im kommenden Jahr eine weitere Langstreckenfahrt mit den Münchner Randonneuren zu fahren und auch wieder zum Stilfersjoch-Radtag zu radeln. Eine weitere Tour die ich gerne machen möchte ist der Rando Imperator Anfang Mai 2020 - ein weiterer Brevet, von München in unsere Partnerstadt Ferrara.

    Und ich bin gespannt wie es mit dem Radweg-Workshop im Herbst weitergeht und man vielleicht im nächsten Jahr schon einige Verbesserungen für uns Radfahrer in Kaufbeuren - vielleicht auch welche von meinen Wunschzettel - umgesetzt hat.

    Ich kann nur sagen, es bleibt spannend für uns Radfahrer, nicht nur in Kaufbeuren sondern deutschlandweit - aber ich bin optimistisch:

    Nicht ist so unaufhaltsam, wie eine Idee deren Zeit gekommen ist!

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    Auf zwei Rädern ins Glück

    Bild Geschrieben am 29.09.2019 von Christoph Gießing
    Team: Offenes Team - Kaufbeuren
    Gemeinde/Region: Kaufbeuren

    Zwei Sonnenaufgänge bis Kaufbeuren, also bis ich wieder zuhause war - so lange dauerte unsere Radltour zum Stilfserjoch-Radtag Ende August - 496km mit 6.200hm: Es war eine tolle Erfahrung!

    Ich möchte Euch Mut machen, etwas auszuprobieren, über das man vorher denkt "Hoffentlich geht das gut!". Daher möchte ich hier kurz von einer Radreise nach Italien berichten, denn genau diesen Gedanken hatte ich kurz vor dem Start: Am Donnerstag Abend vor dem jährlichen Stilfserjoch-Radtag bin ich in Kaufbeuren aufgebrochen. An dem letzten Samstag im August ist die berühmte Passstraße zum Stilfserjoch für alle Autos gesperrt. Tausende Radfahrer aus ganz Europa treffen sich an diesem Tag auf der Königin der Passstraßen, dem zweithöchsten Pass der Alpen.

    Das erste Zwischenziel war der Campingplatz in Vorderhornbach im Lechtal. Dort habe ich mich mit Tobi Lingg und Petr Bezdek getroffen. Die beiden waren schon am Nachmittag in Kaufbeuren gestartet und sind vorher noch durchs Tannheimer Tal geradelt. Ich bin die kürzeste Strecke gefahren, also über die Dampflokrunde nach Füssen, über Unterpinswang, vorbei an Reutte und Weißenbach. Am Freitag sind wir in der Früh gemeinsam vom Campingplatz gestartet und haben das Hahntennjoch bezwungen. Die beiden sind voraus gefahren, ich lies es ruhiger angehen. Oben angekommen: Mein erster Alpenpass! Wow, war ich erschöpft und stolz! Tolle Auffahrt und herrliches Wetter! Wenig Verkehr und top fit - was will man mehr!

    Weiter ging es bergab nach Imst, dann über den Inntalradweg Richtung Martina, von dort sind wir nach Nauders und anschließend den Radweg zum Reschensee hochgefahren. Um den Reschensee sind wir die sehr schöne und neu asphaltierte Westroute gefahren. Ein toller Radweg - völlig isoliert vom Straßenverkehr, denn auf der Westseite gibt es nur diesen asphaltierten Weg! Ziel war der Campingplatz in Laas. Dort wurde ich am Abend schon mit einer leckeren Portion Nudeln mit Soße von Petrs Frau Kristyna begrüßt! (Vielen Dank noch mal!) Petr hatte einen Defekt am Rad und war am Abend noch in Stilfs zum Radhändler für eine kleine Reparatur gefahren. Die erste Etappe hatten wir also mit Bravur gemeistert. Am Abend tauschten wir uns über unsere Eindrücke aus. Wir waren uns einig: Eine tolle Strecke!

    In der Nacht etwa gegen 03:00 Uhr bin ich Richtung Stilfserjoch gestartet. Alle anderen schliefen noch. Oben wollten wir uns treffen. Da ich meist der Langsamste war, kam mir der Vorsprung gerade recht. Anfangs ging es durch die stockdusteren Apfelplantagen direkt entlang der Etsch, dann durch Prad und die ersten Höhenmeter durch den Wald. Der Aufstieg zum Stilfserjoch ist wirklich beeindruckend - vor allem im Sonnenaufgang! Es war eine spannende Herausforderung - die mächtige Ortlergruppe immer im Blick. Ein herrlicher Ausblick! Nach etwa vier Stunden war ich oben: 1.800 Höhenmeter am Stück. Ich habe oben gefrühstückt und einen Kaffee genossen, bin dann aber gleich weiter geradelt, da ich an diesem Tag die komplette Strecke zurück nach Kaufbeuren radeln wollte - gute 230 km lagen also noch vor mir.

    Ich radelte dann über den Umbrailpass - 13km ziemlich steil bergab Richtung Reschenpass. Diesen bin ich mit einem Busshuttle bergauf, dann östlich um den Reschensee und praktisch eine ähnliche Strecke zurückgefahren, wie wir gekommen sind. Ein toller Radweg mit toller Ausschilderung. Da kann man sich in Deutschland noch was abschauen. Statt aber über das Hahntennjoch zurück ins Lechtal, wollte ich ab Nassereith mit dem Shuttle über den Fernpass fahren. Leider verpasste ich diesen, sodass ich den Fernpass auch noch geradelt bin. Viel Verkehr, aber einiges an Stau, an welchem ich mit dem Rad letztlich vorbeigefahren bin.

    Über Reutte bin ich dann Richtung Ziegelwies geradelt und gegen 18:00 Uhr in Füssen aus Richtung Lechfall reingekommen und das letzte Stück nach Kaufbeuren mit dem Zug gefahren. Nach 496 km und 6.200 hm in 25 Stunden wurde ich herzlich von meiner lieben Familie mit einem tollen Abendessen begrüßt!

    Es war eine wirkliche Bereicherung, diese Tour! Ich kann jedem empfehlen: Fahrt Fahrrad!

    Die Strecke habe ich hier gespeichert: https://www.strava.com/activities/2669276703

    Nächstes Jahr möchte ich wieder zum autofreien Stilfserjoch-Radtag radeln. Vielleicht finden sich noch einige Mitfahrer aus Kaufbeuren! Diesmal möchte ich über Innsbruck und die alte Brennerstraße anfahren.

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    ... über Gewohnheiten nachdenken ...

    Geschrieben am 29.09.2019 von Dr. Thoren Landmann
    Team: Sportfreunde
    Gemeinde/Region: Ludwigshafen

    Was habe ich in der Zeit des Stadtradelns erlebt?

    … Ich bin mit Fahrrad zur Hochzeit eines sehr guten Freundes gefahren. An diesem Tag bin ich knapp 100 km gefahren. Früher hätte ich gesagt, das geht nicht. Heute sehe ich es anders.

    … ich bin morgens im Regen zur Arbeit gefahren, auch Abends wurde ich wieder durch den Regen nass. Trotzdem hat es Spaß gemacht.

    … in 3 Wochen habe ich fast 100 Hausbesuche mit dem Fahrrad gefahren. Ohne Stress und Parkplatzsuche war dies möglich.

    … ich habe während des Fahrradfahrens Zeit zum Nachdenken gehabt. Für uns alle ist es wichtig, nicht nur über Umweltschutz zu sprechen, sondern selbst aktiv unseren Beitrag zu leisten.

    … es ist an der Zeit, "Gewohntes" und "Bequemes" zu verändern. Die täglichen Staus z.B. in der Innenstadt u.a. durch unsere Problematik der Hochstraße sollten uns helfen zu überlegen, ob wir nicht mehr öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad benutzen können.

    … wenig positiv habe ich Nachrichten aufgenommen, die z.B. über einen Rückbau von Fahrradwegen zugunsten einer weiteren Fahrerspur für Autos in Erwägung gezogen wurden. Auch die Ankündigung zur Steigerung der Preise für Tickets für den öffentlichen Nahverkehr in unserer Region sind das falsche Signal. Auch hier muss ein Umdenken einsetzen, nicht nur beim Verbraucher.


    Fazit: ob mit oder ohne Stadtradeln: Es gibt für uns alle große Herausforderung in der Zukunft anzugehen. Jeder trägt einen Teil dazu bei. Es geht nur miteinander, hierfür brauchen wir Kompromisse und Lösungen. Hierfür wünsche ich mir von der Politik ein ehrliches Interesse, diese Herausforderungen anzugehen. Ich glaube, dass dies ein Ziel vieler Teilnehmer des Stadtradelns ist.

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    Nur nicht anhalten, weiterfahren!

    Geschrieben am 29.09.2019 von Christian Firmbach
    Team: Offenes Team - Oldenburg
    Gemeinde/Region: Oldenburg

    Die erste Schlechtwetterwoche liegt hinter uns. Letzten Mittwochmorgen war ich allein unterwegs. Der häufigste Grund zur Absage: Regen! Davon wollte ich mich aber nicht abhalten lassen. Also Regensachen an, Rad mit breiteren Reifen geschnappt und los. Bei meiner Runde ums Zwischenahner Meer hatte ich das Gefühl von allen Seiten mit Wasser umspült zu werden.
    Meine Erkenntnis: Immer weiterfahren. Auf keinen Fall anhalten…

    Wichtige Tipps zum Radfahren bei Regen gibt es unter https://roadcycling.de/ratgeber/fahrtechnik/tipps-fuer-das-radfahren-im-regen

    Und wer sich lieber mit einem Buch aufs Sofa zurückziehen möchte: ‚Mit dem Klapprad durch die Kälte‘ von Tim Moore bereitet humorvoll auf noch niedrigere Temperaturen vor.
    Viel Spaß beim Weiterradeln!

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    "Kritische Masse" in Kaufbeuren

    Bild Geschrieben am 28.09.2019 von Christoph Gießing
    Team: Offenes Team - Kaufbeuren
    Gemeinde/Region: Kaufbeuren

    Kritische Masse? Also auf Englisch übersetzt critical mass - was soll das sein? Gute und berechtigte Frage! Wenn man dies zum ersten Mal hört ist es schwer sich etwas darunter vorzustellen. Jedenfalls treffen sich alle, die bei critical mass in Kaufbeuren teilnehmen - also mit dem Fahrrad mitradeln - an jedem letzten Freitag im Monat um 18:00 Uhr am Neptunbrunnen und drehen eine Runde durch unser schönes Kaufbeuren. Jetzt im Herbst und Winter bereits ab 17:00 Uhr. Gestern Abend waren es über 80 Radfahrer aus Kaufbeuren - Jugendliche, Familien, Senioren - alle verbindet ein Thema: Das Fahrradfahren und sichere Radwege! Es sind tatsächlich ganz normale Leute - und es werden immer etwas mehr.

    Warum das Ganze? Entstanden ist die weltweite critical mass-Bewegung Anfang der 90er Jahre in San Francisco als Fahrraddemonstration, welche auf uns Radfahrer als Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen sollte. "Wir stören nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr"" lautete damals und auch heute noch das Motto. Heute ist es dringlicher denn je: Der Verteilungskampf um den öffentlichen Raum hat längst begonnen. Die IAA wurde durch Fahrradaktivisten lahmgelegt und verzeichnete sinkende Besucherzahlen, in nahezu jeder deutschen Stadt wird zurzeit über Verkehrskonzepte gestritten und weltweit pochen Aktivisten darauf, dem Fahrrad mehr Platz einzuräumen.

    "Der Aufstand der Radler ist längst in vollem Gange. In Berlin sammelte eine Initiative zur Stärkung des Radverkehrs in kürzester Zeit mehr als 100.000 Unterschriften für einen Volksentscheid. Am Ende übernahm der rot-rot-grüne Senat die Forderungen weitgehend und erließ im vergangenen Jahr ein Mobilitätsgesetz: Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel sollen in der Verkehrsplanung der Hauptstadt künftig Vorrang genießen. Das ist so bislang einzigartig – aber den Bürgerprotest haben sich viele andere Städte abgeschaut. In Darmstadt, Kassel und München erreichten Initiativen das für einen Bürgerentscheid nötige Quorum locker."" titelte die FAZ Ende Juli 2019.

    Und auch bei uns im Allgäu geht es ums Fahrrad und den umzuverteilenden Raum. In nahezu jeder größeren Stadt gibt es Initiativen und engagierte Bürger, die etwas ändern wollen. Auch ich schließe mich der von Werner Würfel aus Oberbeuren initiierten Radfahrt durch Kaufbeuren an. Schließlich ist Radfahren nicht nur gesund, umweltfreundlich und führt zu einer drastischen Reduktion der Lebenshaltungskosten - es ist auch ein Gegenentwurf zum verbreiteten Dogma, das Auto - selbst auf Kurzstrecken wie 300m zum Kindergarten - zu benutzen.

    Diese Haltung erzeugt aber nicht immer ein positives Echo: Bei einem durch den Stadtrat Oliver Schill initiierten Treffen bei der Stadtverwaltung, an dem Vertreter der Polizei Kaufbeuren, des Ordnungsamtes und der Verkehrsüberwachung teilnahmen, habe ich erfahren dass es einige Beschwerden von Bürgern aus Kaufbeuren über die critical mass-Fahrt gegeben hat. Auch deshalb hat man sich getroffen um die Ausfahrt in einen rechtlich einwandfreien Rahmen zu bewegen. Auch die Sicherheit der Kolonnenfahrt spielt eine große Rolle. Dass nichts passiert, fährt vorne und am Schluss die Polizei mit. Vielen Dank dafür an die Polizei Kaufbeuren!

    Eine Übersicht zu deutschlandweiten Critical Mass-Fahrten: https://criticalmass.de
    Und etwas zum Hintergrund: https://www.zeit.de/mobilitaet/2014-06/critical-mass-radfahren-gesellschaft

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    bald ist es für die meisten geschafft...

    Geschrieben am 27.09.2019 von Florian Ott
    Team: AchtMorgen
    Gemeinde/Region: Stadecken-Elsheim

    ...für mich geht das Prinzip Stadtradeln aber weiter...Auch nach dem offiziellen Ende am Samstag werde ich weiterhin wie bisher mit dem Rad nach Mainz zur Arbeit fahren.

    Auch in der Woche bin ich teilweise im strömenden Regen mit dem Rad auf die Arbeit nach Mainz gefahren. Getreu nach dem Motto:"schlechtes Wetter gibt es nicht, es gibt nur schlechte Kleidung".

    Seit dieser Woche muss ich einen Umweg von 3 km fahren, da so mancher Feldweg auf Grund von Schlamm ( Rübenernter) kaum noch befahrbar ist...

    Jeder spricht vom der Verkehrswende, aber leider fehlt es weiterhin an einer flächendeckenden Infrastruktur. Also heißt es weiter sich durch den Schlamm zu quälen. Sicherlich würden noch mehr das Auto stehen lassen und aufs Rad wechseln, wenn endlich ein vernünftiges Radverkehrsnetz vorhanden wäre...

    Ich freue mich sehr darüber das so viele bei der Aktion mitgemacht haben und auf das Auto verzichtet haben....

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    100 Tage nach meiner Zeit als STADTRADELN-Star

    Bild Geschrieben am 27.09.2019 von Thomas Klappich
    Team: Postbank Bonn
    Gemeinde/Region: Bonn

    Jetzt sind seit meiner Zeit als STADTRADELN-Star schon mehr als 100 Tage vergangen. Bereits am Mittwoch, 3. Juli 2019 fand die Abschlussveranstaltung von „Stadtradeln“ in Bonn statt. Seit dem bin ich einige Kilometer mit dem Auto gefahren. Was geblieben ist, ist die Einstellung, dass man für viele Wege nicht das Auto nehmen muss. So fahre ich weiterhin an den meisten Tagen mit dem Rad zur Arbeit, auch wenn der Start nach drei Wochen Urlaub durchaus hart war. Schließlich hat man im Urlaub nur kleinere Radtouren mit den Kindern gemacht und die Muskulatur hat sich leider sehr schnell an das nicht bewegen gewöhnt. Wie eines der Bilder zeigt, wird man aber auch für Fahrten an Tagen mit Schmuddelwetter entschädigt.

    Bleibt die Frage, was ist mit „STADTRADELN-Star“ 2020 ???

    Auszuschließen ist es nicht, aber bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit.

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    Woche 2 - Solingen

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Marco Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Stadtradeln Woche 2 gemeistert.

    Das Wetter hat es wieder gut gemeint, so dass Laura und ich nicht nur Pflichtstrecken gefahren sind. Am Samstag haben wir auch eine kleine Radtour mit dem dritten Stadtradelnstar im Bunde Max und weiteren Radlern über die Korkenziehertrasse zur Lichternacht im Südpark unternommen. So sind in Woche 2 für mich insgesamt 211 KM zusammengekommen.

    Ich habe nun auch einen größeren Einkauf mit dem Fahrradanhänger erledigt. Bis auf, dass ich die Anhängerkupplung am Rad nochmal justieren muss, lief alles problemlos. So ein Anhänger macht sich aber defintiv bemerkbar. Den Motor konnte ich nämlich wegen fast leerem Akku nur bei Anstiegen nutzen und bin deshalb gut aufgewärmt zuhause angekommen.

    Das Bild stammt übrigens von der Korkenziehertrasse, die auch Teil meines Arbeitsweges ist. Ich liebe diese Strecke und bin immer wieder begeistert, wie viel und vielseitig sie auch genutzt wird.

    Jetzt startet die 3. Woche, in der wir uns trotz schlechterem Wetter hoffentlich noch einmal steigern können

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    Woche 1 - Solingen

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Marco Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Stadtradeln Woche 1 gemeistert.
    Das Wetter war aber auch sehr freundlich zu uns. Der Arbeitsweg war, wie zu erwarten war, kein Problem, da ich bereits seit über einem Jahr zu 95% mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre.

    Die Wege zum Sport waren auch easy. Am Samstag stand dann ein kleinerer Wocheneinkauf an, der mit den Gepäckträgertaschen reibungslos ablief. Das mache ich sonst immer mit dem Auto.

    Am Samstagabend dann noch zu einer Geburtstagsfeier und nachts zurück. Hier wären wir sonst evtl. auch mit einem Taxi zurückgefahren.

    Am Sonntag waren wir dann noch bei Freunden in Neuss. Dank gutem Wetter konnten wir Hin- und Rückweg als kleine Rennradtouren auskosten. Die Strecke hätten wir sonst sehr wahrscheinlich mit dem Auto zurückgelegt. Übrigens: Andere Freunde, die ebenfalls nach Neuss gefahren sind, haben auf dem Rückweg mit dem Auto dank Stau fast genauso lange gebraucht wie wir und hatten dabei bestimmt nicht so viel Spaß ;-)

    Insgesamt bin ich diese Woche 190 Kilometer geradelt. Woche 2 wird vom Wetter her ungünstiger. Ich werde berichten.

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    Früh übt sich...

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Laura Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Schon als kleines Kind war ich offensichtlich gerne auf Rädern unterwegs. Erst waren es drei, dann zwei und heute wage ich es ab und zu sogar aufs Einrad...

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    Woche 1 von 3 - Check

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Laura Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Was soll ich sagen? Von Montag bis Freitag lasse ich das Auto ja sowieso üblicherweise stehen - auch ganz ohne zusätzliche Stadtradeln-Motivation. Am Wochenende kommt das Auto dann schon mal zum Einsatz. Am Samstag hat Marco den Wochenendeinkauf aber kurzerhand einfach etwas verkleinert, sodass er in die Fahrradtaschen gepasst hat. Und am Sonntag kamen die Rennräder mal wieder zum Einsatz. Macht insgesamt rund 230 Radkilometer.

    Ich werde immer wieder gefragt, wieso ich so viel radfahre und vor allem, wie ich es schaffe, dabei zu bleiben. Es gibt im Großen und Ganzen drei Gründe:

    1. Weil ich es kann.
    Ich bringe die körperlichen Voraussetzungen mit (wofür ich sehr sehr dankbar bin!) und auch die äußeren Rahmenbedingungen (Entfernung zum Arbeitsplatz, gut befahrbare Strecke) stimmen.

    2. Weil ich es will.
    Ich will mich bewegen, ich will einen Ausgleich zum vielen Sitzen im Büro und ich will aktiv etwas für die Umwelt tun. Und dafür verlasse ich gerne meine Komfortzone.

    3. Weil es mir Spaß macht.
    Egal ob entspannte Touren mit dem E-Bike oder sportliche Etappen mit dem Rennrad - Radfahren bedeutet für mich einfach Freude. "You can't buy happiness but you can buy a bike."

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    Woche 2 von 3 - Check

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Laura Wachsmann
    Team: STADTRADELN-Star
    Gemeinde/Region: Solingen

    Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt.

    Die zweite Wochen Stadtradeln ist schon vorbei. Das Wetter am Wochenende hat nochmal zu einer kleinen Tour durch Solingen eingeladen. Am Sonntag stand allerdings auch noch der Viactiv Rhein City Run auf dem Programm, weshalb das radeln etwas kürzer ausgefallen ist. Jetzt heißt es nochmal für die letzten Tage in die Pedale treten und Kilometer sammeln.

    Auch im Urlaub sind wir gerne auf zwei Rädern unterwegs. Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir mit einem Tandem Vancouver erkundet und sind durch den Stanley Park gecruist ? Für die Zukunft stelle ich mir vor, noch häufiger das Auto stehen zu lassen und zum Beispiel eine Radreise zu machen. Wenn hier jemand Tipps hat - immer her damit.

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    Fahrradfahren in Kaufbeuren - ein Wunschzettel

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Christoph Gießing
    Team: Offenes Team - Kaufbeuren
    Gemeinde/Region: Kaufbeuren

    Fahrradfahren in Kaufbeuren - am meisten Sinn dürfte das Fahrradfahren auf Kurzstrecken machen. Ich vermute, nahezu jeden Weg innerhalb des Kaufbeurer Stadtgebietes kann man mit einem Fahrrad intelligenter, schneller, gesünder, umweltfreundlicher und kostengünstiger als mit einem Auto zurücklegen. Man muss es nur wollen - ein Anfang wäre es, wenn man die ein oder andere Gewohnheit hinterfragt und man etwas Neues versucht. Zum Beispiel das Einkaufen mit dem Fahrrad - hat man dies für sich entdeckt, gut! Wenn nicht, hat man es wenigstens probiert.

    Wir als fünfköpfige Familie radeln täglich diverse Strecken im Stadtgebiet - mein Frau Janine, unsere Kinder Lena und Maximilian fahren selbst, unser Jüngster, Elias noch im Anhänger oder Kindersitz. Wir radelten dieses Jahr bis heute 11.066 km.

  • Janine 2.610 km
  • Maximilian (7) 1.212 km
  • Lena (5) 822 km
  • Ich 6.422 km

  • Man kann auch sagen, wir haben dieses Jahr bereits 11.066 km Radfahrerfahrungen auf Kaufbeurens Radwegen und Straßen. Überwiegend Gute, um dies vorwegzunehmen. Man kann dennoch - nicht kostenfrei, aber meiner Einschätzung nach mit geringem finanziellen Aufwand - die Situation für Radfahrer Schritt für Schritt optimieren um mehr Menschen zum Umstieg auf das Rad zu bewegen. Es geht dabei nicht nur um objektive Sicherheit im Straßenverkehr, sondern vor allem um die subjektive Wahrnehmung der Radfahrer.

    Um unsere subjektiven Eindrücke sachlich mit Fakten zu untermauern starteten unser Sohn Maximilian und ich letzte Woche eine vierstündige Stadtrund- und Erfahrungserweiterungsfahrt durch Kaufbeuren. Wir sind natürlich nicht jeden Weg und Winkel abgefahren, aber wir wählten bewusst uns auch weniger bekannte Strecken. Herausgekommen ist der folgende Wunschzettel um Kaufbeuren für Radfahrer - vor allem für die, die es werden wollen und sollen - sicherer und damit attraktiver, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer präsenter zu machen:

    Bodenmarkierungen auf den vorhandenen Richtungs- und Zweirichtungsradwegen im Stadtgebiet sollten vermehrt zum Einsatz kommen, beschädigte Markierungen sollten erneuert werden. Ein weißes Fahrrad-Symbol auf der Fahrradseite der Wege, alle 100m eines, sollten dafür schon ausreichen. Warum? Zur Sicherung und Führung des Radverkehrs, vor allem in möglichen Konfliktbereichen. Zum Beispiel dem sehr guten und baulich von der Fahrbahn getrennten Rad- und Fußweg der Gutenbergstraße und dem in der Neugablonzer Straße. Wird dort optisch stärker auf Radfahrer hingewiesen, können Konfliktsituationen vermieden werden.

    • Bereiche in denen Radwege in die Fahrbahn überführt werden, sollte man zusätzlich baulich schützen, zum Beispiel durch mit Glasperlen bestreute und damit reflektierenden Strichmarkierungen mit einer roten Einfärbung der Fahrbahn oder besser; Leitschwellen mit Sichtzeichen wie Gummipollern. Zum Beispiel vor dem Kreisel der Kemptener Straße aus Oberbeuren kommend, der Johannes Haag Straße in der Nähe des Schwimbades und der Ecke Josef-Landes-Straße / Am Graben auf Höhe des Abzweiges Spitaltor. Zudem könnte man die Fahrradspur auch in dem Kreisel weiterführen. Achtung: Ein Gummipoller kann auch immer ein Hindernis sein, in Leinau kommen diese zum Beispiel am Abzweig nach Neugablonz zum Einsatz. Ich radel dort täglich vorbei und habe noch nie gehört, dass es dort zu einer Kollision mit einem Radfahrer gekommen ist.

    • Wir Radfahrer sind keine allwissenden Verkehrsteilnehmer, die alles richtig machen und vor allem auch keine Heiligen! Oft aus Bequemlichkeit aber auch aus Unwissenheit. So ist es jedenfalls bei mir, ich nehme mich da persönlich nicht aus. Daher sollte man verstärkt auf das Werkzeug Fahrradampel setzen. Es gibt einige Bereiche im Stadtgebiet, die man so sicherer gestalten könnte, da durch den Einsatz einer zusätzlichen Ampel für Radfahrer deutlich wird, dass die Lichtzeichen auch für Radfahrer gelten. Beispiele sind die Ampel an der Lindauer Straße aus Richtung Oberbeuren und die beiden Ampeln auf der Josef-Landes-Straße unmittelbar vor der Spittelmühlkreuzung. Diese werden regelmäßig von Radfahrern missachtet und bei Rot passiert. Problematisch ist dies, da die über die grüne Ampel laufenden Fußgänger in der Regel nicht mit einem ankommenden und nicht bremsenden Radfahrer rechnen. Ideal wären freistehende Fahrradampeln, direkt im Sichtfeld und in unmittelbarer Nähe und Höhe zum Radfahrer. Dies würde die Sichtbarkeit zusätzlich erhöhen - besser als die Fahrradampel an irgendwelche vorhandenen Masten anzuschrauben.

    • In einem weiteren Schritt könnte man die Fahrradampeln entsprechend der Geschwindigkeit des Radverkehrs schalten und damit auch eine grüne Welle für den Radverkehr erschaffen. Durch die Kreuzung des Fußwegnetzes wird dies nicht immer möglich sein, aber es zu probieren, die jeweiligen Schaltungen und Grünphasen den Bedürfnissen des Radverkehrs anzupassen, sollte man.

    • Die Fahrradampeln könnten teilweise mit dem grünen Pfeil für Radfahrer ergänzt werden, wo es die Situation zweifelsfrei zulässt.

    • Ausweisen einer Fahrradstraße im Stadtgebiet. Prädestiniert für dieses Projekt wäre meiner Meinung nach der Verbund Sedanstraße, Ludwigstraße und Kaiser-Max-Straße im Herzens Kaufbeurens. Dazu sollte man idealerweise die Ludwig- und Kaiser-Max-Straße fahrradtauglich(er) gestalten. Durch das teilweise Ersetzen der fahrradunfreundlichen, großen Pflastersteine, die einen durchschütteln, durch eine geteerte oder mit kleineren Steinen gepflasterte rote Furt. Es ist anfangs für alle Beteiligten mit Sicherheit ungewohnt, wäre aber entsprechend dem Leitsatz "Wo ich herkomme wird Bewährtes geschätzt und Neues begrüßt" ein ideales (Vorzeige-) Projekt. Ergänzt werden sollte das "Fahrradstraßen-Schild" für die Sedan-, die Ludwig-, und Kaiser-Max-Straße von Höhe der Einmündung der Sedanstraße bis zum breiten Bach vorerst durch den Zusatz "Kfz frei". Der Bereich vor dem Rathaus sollte autofrei werden.

    • Das verbotene Überholen von Radfahrern vor und in Engstellen sollte dringend auch symbolisch untersagt werden. Im Kreisel der Kemptener Straße wird man oft vor und in dem Kreisel mehr als waghalsig überholt. Andreas Scheuer plant derzeit ein eigenes Verkehrsschild, dass das ohnehin untersagte Überholen in Engstellen noch ein Mal ausdrücklich kommuniziert. Ich denke, an dieser Stelle wäre es mehr als nötig.

    • Und als letzter Punkt wäre es eine sehr nette Geste, die Radwege auch im Winter freizuhalten und zu räumen. Aktuell werden zum Beispiel die Radstreifen entlang der Kemptener Straße im Winter für den beiseite geschobenen Schnee hergenommen. Wir Radler weichen deshalb auf die Straße aus und werden weit unter dem Mindestabstand - der nach Fahrradminister Scheuers Plänen endlich explizit auf 1,5 m definiert wird - überholt.

    Der große Vorteil und das schöne am Radeln in Kaufbeuren ist, dass es Potential hat! Nicht dass es wie es ist, nicht gut ist - das ist es. Ich denke dennoch, man kann es weiter verbessern. Und das sollten wir tun! Ich habe zusätzlich auch nicht den Eindruck, dass man von Seiten der Stadtverwaltung hier in irgendeiner Art versucht den Ausbau des Radwegnetzes zu ver- oder behindern. Im Gegenteil; bei Neubauprojekten wie der Straße Am Graben mit der Anbindung an das Forettle-Center hat man konsequent den Radverkehr bedacht. Unter anderem mit vorgezogegen Haltelinien und Fahrradampeln. Zudem habe ich Anfang des Jahres unserem Oberbürgermeister Herr Bosse einen Verbesserungsvorschlag gemacht, welcher umgesetzt wurde: Die farbliche Markierung des Radwegs an dem Abzweig Sophie-von-La-Roche-Straße / Lindauer Straße.

    Man sollte den Straßenverkehr letztlich nüchtern als Markt betrachten, in dem wir Radfahrer ein Teilnehmer von vielen sind. An einem Markt teilzunehmen, bedingt vor allem die Marktgleichheit. Das Auto wurde Jahrzehnte bevorzugt, unter anderem durch politisch gesetzte Privilegien wie die autogerechte Stadt. Den Radverkehr jetzt dagegen antreten zu lassen, bedingt daher einen Ausgleich durch eine gesonderte Privilegierung.

    Und dies ist letztlich zum Wohl aller Kaufbeurer!

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    Ausflug in den Pfälzer Wald

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Stella Sykora
    Team: Staatsphilharmonie
    Gemeinde/Region: Ludwigshafen

    Am Wochenende wollten wir gerne eine Ausflug in den Pfälzer Wald machen. Normalerweise machen wir das mit einem Carsharing Auto, aber das darf ich ja in diesen drei Wochen nicht. Und da unser Lastenrad nicht für längere Touren taugt( es gibt aber welche, da geht das) und das Kind noch keine längeren Strecken alleine fahren kann, musste ein Ziel her, das auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Unsre Wahl fiel auf den Eiswoog bei Ramsen, wo tatsächlich Sonntags eine Bahnverbindung besteht. Zeitlich wäre die Verbindung gar nicht so schlecht und nicht viel langsamer als das Auto gewesen( die 500m Weg hin und zurück zum nächsten Carsharing Auto muss man ja auch einrechnen), aber leider war an dem Tag bei der Bahn der Wurm drin, so dass wir jeweils eine Stunde später an- und zurückkamen als geplant. Bei flexibler Zeitplanung und Interpretation als "Abenteuer" war das an diesem Tag kein Problem und sehr schön, aber vermutlich werden wir beim nächsten Mal doch wieder das Carsharing Auto benutzen. Das finde ich als Fazit doch irgendwie schade..

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    Der Fahrradabgeordnete auf Reisen

    Bild Geschrieben am 26.09.2019 von Mathias Stein
    Team: SPD Kiel
    Gemeinde/Region: Kiel

    Die zweite Stadtradeln-Woche war „sitzungsfrei“: Der Bundestag hat nicht getagt und ich war viel unterwegs, natürlich nur mit Bahn und Fahrrad. Je nach Gelegenheit kamen auch mein kleines rotes Klapprad oder mein großes rotes Lastenrad (bisweilen gar als „Fahrrad-SUV“ bezeichnet) zum Einsatz.

    Als Kieler Abgeordneter bin ich Teil der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein und hatte letzte Woche Montag einen Termin in Nordfriesland. Mit dem Zug nach Husum und von dort mit dem Rad weiter nach Bredstedt – kein Problem. Unterwegs bin ich auf eine Mitfahrbank gestoßen: Bei solchen Gelegenheiten wird mir immer wieder bewusst, wie wichtig es ist, dass wir für unterschiedliche Regionen individuelle Lösungen finden, damit die Verkehrswende gelingt.

    Bestätigt wurde dieser Eindruck am nächsten Tag, als ich in Hamburg unterwegs war. Trotz Schmuddelwetter habe ich auf die U-Bahn verzichtet und mich mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht: vom Bahnhof durch den alten Elbtunnel zum Terminal Altenwerder und zum Kohlekraftwerk Moorburg.

    Am Mittwoch ging es mit Bahn und Bike nach Frankfurt. Dort war ich auf der IAA: nicht zum Demonstrieren, sondern habe die Messe besucht. Vor dem IAA-Besuch ist mir die Kette rausgesprungen – Sollte mir das zu denken geben? Zu meinem Erstaunen habe ich auf der Messe unter den vielen Autos übrigens auch ein paar Fahrräder entdeckt.

    Zurück in Kiel hatte ich einen spannenden Termin bei German Naval Yards und konnte vom Kran aus den Blick über Kiel genießen. Am Freitag war ich bei der Aktion zum Internationalen Park(ing) Day dabei: An diesem Aktionstag machen die Menschen in den Städten überall auf der Welt durch Umwidmung von Parkplätzen darauf aufmerksam, wie viel wertwollen Platz der ruhende Verkehr derzeit einnimmt. Zusammen mit Aktivist*innen u.a. vom ADFC, vom VCD, Greenpeace, vom BUND und von Tram für Kiel habe ich es mir auf den Parkplätzen rund um den Arndtplatz gemütlich gemacht.

    Ich habe meine Aktion dieses Jahr unter das Motto „Mehr Lastenräder, weniger Autos: Mehr Platz für alle!“ gestellt. Ich wollte die Vorteile gegenüber dem Auto ganz praktisch zeigen: Alles, was wir für einen schönen Nachmittag auf unserem Parkplatz brauchten, haben wir ins Lastenrad bekommen: vier Klappstühle, einen Kunstrasenteppich, Getränke und für die Kinder ein kleines Glücksrad sowie Süßigkeiten und ein paar Preise. Wir haben unser Lastenrad auf dem PKW-Stellplatz abgestellt und hatten immer noch Platz um es uns dort einzurichten!

    Am Samstag bin ich nach Neumünster geradelt, um bei der Regionalkonferenz für den SPD-Parteivorsitz dabei zu sein. Die Bahnanbindung ist zwar gut und ich wäre vom Bahnhof zu Fuß schnell am Zielort gewesen. Aber die Fahrradtour und die Möglichkeit ordentlich Kilometer zu sammeln, wollte ich mir nicht entgehen lassen!

    Am Sonntag habe ich zur Einstimmung auf den Stadtradeln-Endspurt zur Fahrradtour durch Kiel eingeladen. Mit meinen Mitradler*innen bin ich über die wunderbare Veloroute 10 zum Holsteinstadion gefahren und dann am Kanal entlang. Unser Weg führte uns zum Klimacamp an der (letzte Woche noch autofreien) Kiellinie. Dort haben wir unseren Oberbürgermeister Ulf Kämpfer getroffen, ebenfalls fahrradbegeistert und im Einsatz für die Verkehrswende!

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    Rheinuferstraße: Radverkehrsbeschildarung?

    Bild Geschrieben am 25.09.2019 von Manfred Lauer
    Team: Radklinik LU Nord
    Gemeinde/Region: Ludwigshafen

    Bisweilen ist die Beschilderung für Radler in Ludwigshafen etwas vertrackt. Auf der Rheinufer-straße in Richtung Süden kurz vor der Bahnhofstraße zum Beispiel endet der Radweg mit dem Schild „Radfahrer absteigen“, ohne dass der Grund auf den ersten Blick erkennbar ist.

    Nach der Kreuzung sieht man ein Radschild auf blauem Grund (Radwegbenutzungpflicht). Leider lässt sich dieser nicht so einfach nachkommen, denn eine Barriere verhindert das Durchkommen. Aha, deshalb ein zweites Schild, ein Verbotsschild für Radler (weißer Grund mit rotem Rand). Macht Sinn, denn die Barriere ist schwierig zu überwinden. Einzelne Fußgänger dürfen ebenfalls nicht hinter die Absperrung, besagt ein drittes Schild, und ein viertes, dass Erwachsene mit Kindern auf die andere Straßenseite gehen sollen. Ich will aber nicht in der Rheingalerie einkaufen, ich will weiter in Richtung Süden.

    Als Fußgänger mit Radgepäck darf man sich ja jederzeit wieder in einen Radler verwandeln, solange das Schild: „Radfahrer aufsteigen“ noch nicht erfunden ist. Also heißt es aufsteigen, auf der Straße weiterfahren und sich darüber freuen, nicht angehupt zu werden. Lob an die Autofahrer! Wenig später entsteht rechts laut mobiler Beschilderung ein frischer Radweg (blaues Schild, Benutzungspflicht). Neues Schild "Radweg Ende" nach etwa zehn Metern. Pech gehabt.

    So viel Fürsorge für Radler auf einer Strecke von ca. 100 m überfordert ein wenig. Würde ich Auto fahren, hätte ich die genannten Probleme nicht (dafür andere). Eine mir sehr nahestehende Person, deren Identität ich aus Datenschutzgründen nicht enthüllen möchte, möchte meine Überlegungen einfach nicht teilen. „Schilder für Radfahrer sind nur dazu da, um ignoriert zu werden“, ist seit einigen Jahren ihre Überzeugung. Vielleicht sollte ich doch mehr auf sie hören?

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    Tor 7: Pfosten wartet auf Radler

    Bild Geschrieben am 25.09.2019 von Manfred Lauer
    Team: Radklinik LU Nord
    Gemeinde/Region: Ludwigshafen

    „Radverkehrsanteil steigern“ ist ein Kernziel von Stadtradeln. Die Stadt Ludwigshafen möchte das ebenfalls, also bestens!

    Viele Wege führen nach Rom. Den Einzelnen motivieren z. B. praktischer Nutzen, gesundheitliche Aspekte oder Freude am Radeln. Die Stadt kann strategische Ansätze fördern – Stichwort Radschnellweg, Asphaltbelag für neue Radwege, Öffnung von 65 Einbahnstraßen, Veröffentlichung der Ergebnisse des Bürgerforums „LU radelt“ -, braucht dazu aber eine Menge Zeit. Mängelmelder und die Radar!-Plattform innerhalb des Stadtradelns bieten weitere Möglichkeiten, durch kleinere Verbesserungen dem gemeinsamen Ziel näherzukommen.

    Verbesserungspotential bietet zum Beispiel die Radwegführung am Tor 7 der BASF. Das blaue Verkehrsschild mit Fußgängern oben und Fahrrad unten (gemeinsamer Geh- und Radweg, Schild 240) auf fest montiertem Pfosten ist meiner Ansicht nach:

    Unnötig: Die Radwegführung ist aufgrund der roten Fahrbahnmarkierung ausreichend erkennbar.

    Verwirrend: Es ist nicht nachzuvollziehen, warum das Schild „gemeinsamer Geh- und Radweg“ so positioniert ist, dass es die Nutzung dieser gemeinsamen Fläche behindert.

    Gefährlich: Der Pfosten an dieser zentralen Stelle bedeutet ein unnötiges Unfallrisiko. Er ist unauffällig, Leuchtreflektoren fehlen. Und für Lastenräder, Kinderanhänger oder Tourenradler mit Gepäcktaschen wird es zwischen Pfosten rechts und Stahlbarriere links ganz schön eng.

    Die für Frühjahr 2019 in Aussicht gestellte Verbesserung der Verkehrsführung ist bisher nicht erfolgt. Dabei ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Radler an diesem Pfosten verunglückt (s. Rheinpfalz „Steht ein Poller im Weg“ vom 21.9.2019).

    Deswegen meine Bitte an die Stadtverwaltung: entfernt diesen Pfosten bitte bald - unnötige Unfallgefahr!

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    Staatstheater-Parkplatz-Stillleben

    Bild Geschrieben am 25.09.2019 von Christian Firmbach
    Team: Offenes Team - Oldenburg
    Gemeinde/Region: Oldenburg

  • ohne Worte -
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    Einkaufen mit dem Fahrrad

    Bild Geschrieben am 25.09.2019 von Jörg Joachim
    Team: SPD on Bike
    Gemeinde/Region: Ludwigshafen

    Am vergangenen Wochenende war es soweit. Der Kühlschrank war einigermaßen leer und ich durfte mit dem Fahrrad einkaufen. Ich muss sagen, es ist nicht unmöglich einen Wocheneinkauf mit dem Fahrrad zu erledigen aber es erfordert einiges an Planung und Disziplin. Mit dem Auto steckt man schnell mal mehr in den Einkaufswagen als man eigentlich braucht. Mit einem Kofferaum ist das ja auch kein Problem. Mit meinem Fahrrad, einem Rucksack und einer Seitentasche habe ich mich aber gefühlt als hätte ich versucht einen Kleiderschrank mit einem Smart zu transportieren. Ich habe zum Glück alles unterbekommen, doch zwei Kilometer vorm Ziel ist meine Ladung verrutscht und unsanft gelandet. Glück im Unglück, es ging nur eine Flasche Cola kaputt und eine Paprika verloren.

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    Und täglich grüßen die Eichhörnchen…

    Geschrieben am 24.09.2019 von Christian Firmbach
    Team: Offenes Team - Oldenburg
    Gemeinde/Region: Oldenburg

    Auf meiner morgendlichen Strecke an der Hunte entlang treffe ich so manche*n Frühaufsteher*in: Fasane, die am Deich entlang streichen; freche Eichhörnchen, die Eicheln hinterherjagen; Gänse, die sich für Flugübungen zusammenrotten und natürlich Schafe. Letztere in großer Ansammlung natürlich mitten auf dem Weg. Die haben meinen Schnitt heute ordentlich verhauen. Nu ja.
    Meine Fahrrad-Entdeckung für diese Woche: Die Initiative ‚Re-Bike‘ des Wertstoffhofes in Neuenwege in Kooperation mit der Fahrradwerkstatt der Baumhaus gGmbH. Mit dem Einverständnis der Kund*innen werden im Wertstoffhof abgegebene Fahrräder zur Aufbereitung bzw. Weiterverarbeitung an die Fahrradwerkstatt des Inklusionsprojektes Baumhaus weitergereicht und so vor der Schrottpresse bewahrt. Eine schöne Sache!
    Wer gerne direkt mit der Fahrradwerkstatt Kontakt aufnehmen möchte, findet hier die Öffnungszeiten: https://www.baumhaus-ol.de/rahmen.php?&id=404

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    Beim Klimastreik

    Bild Geschrieben am 24.09.2019 von Stella Sykora
    Team: Staatsphilharmonie
    Gemeinde/Region: Ludwigshafen

    Der 20.9.war ja der Tag des Gobalen Klimastreiks. Leider musste ich zum Ludwigshafener Termin arbeiten, aber vor unserem Konzert im Rosengarten konnte ich ein Stück in Mannheim mitlaufen. Das war mit ungefähr 10 000 Teilnehmern schon ein Erlebnis und hat mich sehr nachdenklich gemacht, auch weil gleichzeitig das enttäuschende Klimapaket der Bundesregierung bekannt wurde. Es waren schon viele junge Menschen dort, aber auch viele Familien und Ältere. Warum ist es nur so schwer, unsere Komfortzone zu verlassen und warum kann die Politik scheinbar nur so wenig dazu beitragen?

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    Mein Fazit

    Bild Geschrieben am 23.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
    Team: Tiefbauamt
    Gemeinde/Region: Dortmund

    Schade, nun sind drei Wochen Stadtradeln vorbei, die Zeit ist rasend schnell vergangen. Aber so ist das bei den Dingen, die Spaß machen ja immer! Um es vorweg zu nehmen, bei mir hat das Stadtradeln wirklich den Perspektivwechsel geschafft und Lust auf mehr - mehr Fahrrad - gemacht. Ich werde in Zukunft ganz sicher mehr Radfahren, auch auf den Weg zur Arbeit.
    Allerdings bin ich ehrlicher Weise auch gespannt, wie ich mich im Alltag entscheide, wenn es ohne den sanften Druck vom Stadtradeln morgens um die Frage geht "Auto oder Fahrrad". Aber selbst wenn ich schon mal als "Schön-Wetter-Fahrerin" anfange, wäre das für mich ein riesiger Schritt, denn wenn ich auf die letzten drei Wochen zurückblicke, bin ich nur an drei Tagen in den Regen gekommen, sprich das Auto wäre an 12 Tagen in der Garage geblieben, ist doch ein Anfang, oder!?

    In den letzten drei Wochen bin ich über 700 km geradelt und habe damit im Tiefbauamt den 2. Platz hinter Fabian Menke gemacht, worauf ich echt stolz bin. Insgesamt hat unser Team Tiefbauamt mit 66 Aktiven über 11.500 km geradelt und damit als Team den Platz vier in der Dortmunder Gesamtwertung eingenommen. Auch das finde ich toll, zeigt es doch, welchen hohen Stellenwert das Radfahren inzwischen bei uns hat und wie viel Spaß man auch beim Stadtradeln-Wettkampf haben kann - tolle Aktion!

    Abschließend möchte mich an dieser Stelle ganz, ganz herzlich bei unseren Organisatoren Fabian Menke und Simon Vogt bedanken. Ohne das Engagement unser beiden Fahrrad- und Fußgängerbeauftragten wäre das Stadtradeln so nicht möglich gewesen! Nicht zu vergessen die vielen ehrenamtlich Aktiven aus den Vereinen und Verbänden, denn Stadtradeln lebt auch von den tollen Touren und Veranstaltungen! Dankeschön, toll gemacht!

    Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Stadtradeln und verabschiede mich hier als "Stadtradeln-Star", hat mir viel Spaß gemacht!

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    Anfang gut-Ende gut

    Bild Geschrieben am 23.09.2019 von Heike Dirks
    Team: Spaß mit Sport
    Gemeinde/Region: Leer (Ostfriesland) im Landkreis Leer

    Die letzten beiden Tage waren noch mal hart. Das Wetter für viele Kilometer war optimal und mein Ehrgeiz unermüdlich.
    Am Freitag bin ich mit ein paar Frauen eine wunderschöne Tour durch das Naturschutzgebiet Augustfehn-Apen gefahren. Weiter über Ihausen- Klein Remels-Lammertsfehn-Siebstock- Holtland und Logabirum gefahren.
    Am Samstag wollte ich es noch einmal wissen und musste mir den Tag etwas aufteilen, da ich zwischendurch auch noch arbeiten musste. Morgens 60km und Nachmittags mit einem Freund nochmal 40km nach Nenndörp zum Melkhuske. Da gab es eine wunderschöne, selbstgebackene Stachelbeer-Baiser Torte. Am Abend wollten wir uns unbedingt den Sonnenuntergang im Vogelschutzgebiet Holter Hammrich ansehen und danach waren wir noch zu einem 50. Geburtstag nach Rorichum eingeladen. Die Kilometer stapelten sich nur so. Am Ende hatte ich noch mal 160 km.
    Es waren drei tolle Wochen als Star. Nicht immer ganz einfach aber besonders. Ich verabschiede mich nun und freue mich aufs nächste Jahr. Dann aber wieder inkognito. Liebe Grüße an Alle, Euer Stadtradelstar Heike.

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    Neu und alt

    Bild Geschrieben am 23.09.2019 von Heike Dirks
    Team: Spaß mit Sport
    Gemeinde/Region: Leer (Ostfriesland) im Landkreis Leer

    Auf meinen Touren komme ich immer wieder an der Meyer Werft vorbei.
    Das neue Schiff "Norwigian Encore", misst 334 m und kann 4004 Passagiere transportieren. Diese Art von Urlaub widerspricht mir absolut. Trotzdem ist dieses
    Schiff eine imposante Erscheinung.
    Dagegen auf dem Weg von Papenburg Richtung Leer befindet sich in Höhe Weener die kaputte Friesenbrücke. Sie war einst die Bahnstrecke von Leer nach Groningen.
    Ende 2015 rammte ein Frachtschiff den geschlossenen Klappteil der Brücke und zerstörte ihn. Erst 2024 können wir eventuell damit rechnen, dass die Brücke wieder
    repariert ist.

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    ...endlich mal wieder Regen...

    Geschrieben am 23.09.2019 von Florian Ott
    Team: AchtMorgen
    Gemeinde/Region: Stadecken-Elsheim

    ... die Natur freut sich über den Regen heute morgen. Für uns als Radler und Pendler ist das natürlich nicht so attraktiv. Aber getreu nach dem Motto "schlechtes Wetter gibt es nicht - es gibt nur schlechte Kleidung" setzte ich mich auf bei Regen aufs Rad...Die Frage ist nur - hält die Regenkleidung?

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    ...Eröffnungstour nochmal als gpx Datei

    Bild Geschrieben am 22.09.2019 von Florian Ott
    Team: AchtMorgen
    Gemeinde/Region: Stadecken-Elsheim

    auf mehrfachen Wunsch werde ich die Eröffnugstour als gpx-Datei zur Verfügung stellen. Leider ist dies in dem Blog nicht möglich, daher habe ich einen Download-Link beigefügt.

    https://drive.google.com/file/d/12a03LOEw3ZGL_ck142VmZ5O2SThgEljQ/view?usp=drivesdk



    Dieser ist mindestens bis zum 12.10.2019 abrufbar.

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    Tag 21 - Fahrradsternfahrt nach Hagen

    Bild Geschrieben am 22.09.2019 von Sylvia Uehlendahl
    Team: Tiefbauamt
    Gemeinde/Region: Dortmund

    Ich glaube, ich bin noch nie so viel Fahrrad gefahren wie heute! Und ebenso bin ich noch nie mit so vielen Menschen Rad gefahren, wie heute!

    Es ging mit einer überschaubar großen Gruppe Radler morgens früh am Friedensplatz los. Über Witten und Wetter ging es Richtung Hagen und unsere Radlergruppe wurde größer und größer, immer mehr Menschen kamen dazu.
    In Hagen angekommen war ich sprachlos, aus allen Himmelsrichtungen haben sich 700 Radlerinnen und Radler zusammengefunden um für eine fahrradfreundlichere Infrastruktur zu demonstrieren! Die gemeinsame Fahrt durch Hagen war sehr anstrengend, da es nur sehr langsam, ja fast nur im Schritttempo voran ging. Immer wieder musste der Fahrrad-Tross halten, da die Kreuzungen mit Autos zugestaut waren. Obwohl heute Sonntag ist, waren die Straßen dicht, denn die A1 ist dieses Wochenende wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Polizei begleitet uns und hält den Verkehr für uns auf. Meine erste Fahrraddemo!

    So, nun habe ich ich heute mehr als 100 km auf dem Tacho und habe echt viel erlebt. Ein sonniger und wirklich schöner letzter Stadtradeln -Tag!

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    Was für ein Finale!

    Bild Geschrieben am 22.09.2019 von Carsten Treber
    Team: Georg-Büchner-Gymnasium Bad Vilbel - GBG
    Gemeinde/Region: Bad Vilbel

    Am letzten Tag des diesjährigen Stadtradelns haben wir, gemäß des Mottos "Radeln für ein gutes Klima", eine Fahrradtour durch die Vilbeler Innenstadt unternommen. Ungefähr 150 Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen nahmen an der Abschlussaktion teil und wurden dabei auch vom Ersten Stadtradt, Sebastian Wysocki, unterstützt.

    Insgesamt wurden über 67.000 Kilometer in Bad Vilbel in den vergangenen 3 Wochen erradelt und dadurch 10 Tonnen CO2 eingespart! Das GBG-Team erreichte am Ende mehr als 22.000 Kilometer mit 134 Radelnden und konnte somit ungefähr 3 Tonnen CO2 einsparen! Ein tolles Ergebnis.

    Meinen Autoschlüssel habe ich übrigens auch am Freitag wiederbekommen, aber eigentlich brauche ich ihn nicht unbedingt. Auch wenn das Stadtradeln vorbei ist, möchte ich so oft wie möglich weiterhin mit dem Rad fahren und freue mich jetzt schon auf das nächste Stadtradeln 2020!

    Viele Grüße

    Carsten Treber.

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    Fahrradabenteuer mit unseren Kindern

    Bild Geschrieben am 22.09.2019 von Christoph Gießing
    Team: Offenes Team - Kaufbeuren
    Gemeinde/Region: Kaufbeuren

    Dass das Radfahren mit Kindern im Alltag viele Vorteile hat, dürfte jedem klar sein. Es lassen sich aber auch tolle Radtouren und sogar kleine Radurlaube mit Kindern machen. In den vergangenen Pfingstferien haben wir ein solches Abenteuer in Angriff genommen. Dies ereignete sich zwar nicht im Stadtradeln-Zeitraum, ist aber dennoch einen Blogeintrag Wert um zu zeigen, wie man das Radfahren als kleines Abenteuer verpackt, für Kinder attraktiv gestalten kann. Wir radelten in zwei Tagen von Kaufbeuren ins Lechtal.

    Mit einer befreundeten Familie sind wir vormittags bei uns in Kaufbeuren gestartet - Ziel war das Lechtal mit dem Campingplatz in Vorderhornbach. Im Gepäck hatten wir unser Zelt, drei Schlafsäcke, Essen und Getränke. Über Apfeltrang und Ebenhofen sind wir durch Marktoberdorf auf die Dampflokrunde gefahren. Unser erster Zwischenstopp war der Spielplatz in Rieder, welcher direkt an dem Radweg liegt. Weiter gehts am Fuße des Auerbergs, vorbei an Steinbach nach Roßhaupten. Von dort aus konnte man einen ersten Blick auf den Forggensee und die Berge werfen. Wir radelten bis nach Osterreinen zum Campingplatz Magdalena. Dort haben wir unsere Zelte aufgebaut und waren bis zum späten Abend im Forggensee baden.

    Am nächsten Tag starteten wir in der Früh und fuhren am Forggenseeufer entlang Richtung Füssen. Dort kauften wir Proviant für die weiteren 50 km, die noch vor uns lagen. Vorbei am Lechfall, durch Ziegelwies sind wir Richtung Musau auf den Lechtalradweg gefahren. Darauf lässt es sich mit Kindern sehr gut radeln. Der Radweg ist großteils weit von Straßen entfernt und führt durch kleine Waldstücke, direkt am Lech entlang. Es gibt regelmäßig Bänke um Pausen einzulegen und Wassertränken um die Trinkflaschen aufzufüllen. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz in Vorderhornbach. Wir badeten und spielten bis in den Abend hinein. Die Kinder schliefen tief und fest.

    Am darauffolgenden Vormittag holte uns meine Frau mit dem Auto wieder ab. Unseren Kindern hat es unglaublich viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis. Ich bin sehr stolz, dass unser Sohn (mittlerweile 7) und unsere Tochter (5) dieses Radabenteuer mitgemacht haben. Im kommenden Jahr werden wir wieder ein zwei Tages-Rad-Abenteuer starten!

    Den genauen Streckenverlauf zum Nachfahren gibt es hier: https://www.strava.com/activities/2451741251 Die Strecke ist kindertauglich und hat wenige Höhenmeter.

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